DeimHart Podcast:

schrieb am 19.09.2014 um 11:22 Uhr

Roman wurde gefunden

Gerade eben habe ich via E-Mail eine Meldung von einem Arbeitskollegen von Roman bekommen.

Roman wurde gefunden und wird jetzt stationär betreut.

Das ist der letzte Artikel dieser Art von mir, alles weitere ist meiner Meinung nach privat und sollte nur dann veröffentlicht werden, wenn Roman das möchte. Ich bitte Euch, das zu respektieren. Selbst, wenn ich weitere Informationen bekomme, werde ich die weder hier hier ins Blog stellen noch auf anderem Weg (E-Mail, Telefon, Social Networks) veröffentlichen.

Danke für Euer Verständnis und Eure Anteilnahme.

Offizielle Mitteilung

DeimHart Podcast:

schrieb am 18.09.2014 um 15:37 Uhr

Roman wurde gesehen

Es gibt gute Neuigkeiten:

Roman wurde von zwei Personen in Olten gesehen. Eine davon kennt Roman persönlich und hat sich mit ihm unterhalten. Roman zeigte sich ganz normal. Hinterher informierte dieser Kollege die Polizei, die Roman nun in Olten sucht und ihn bittet sich bei seinen Angehörigen zu melden (falls sie ihn finden...).
Roman ist also wohlauf, gilt aber weiterhin als vermisst, bis die Polizei ihn gefunden (und er sich bei der Familie gemeldet) hat.

Wenn Ihr Roman seht, sagt ihm bitte, dass er sich bei der Polizei melden soll!

Mehr Informationen haben wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Kommentare bleiben deaktiviert.

DeimHart Podcast:

schrieb am 11.09.2014 um 10:45 Uhr

Roman wird vermisst

Das ist kein Scherz, seit vergangenem Montag wird Roman Hanhart vermisst.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kantonspolizei in Bülach entgegen.
Telefon: +41 (0)44 864 85 00 (ich habe mit Frau Zimmermann telefoniert)


Update nach der offiziellen Vermisstenmeldung:

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kantonspolizei in Zürich unter
Telefon: +41 (0)44 247 22 11 entgegen.


Auch wenn es vielleicht leichter fällt, die Informationen an ein Mitglied der Familie - ich stehe mit Romans Schwester und Bruder im Kontakt - oder mich zu geben, wendet Euch bitte an die Polizei. Dort sitzen erfahrene Profis, die alle Hinweise richtig einsortieren und die hoffentlich richtigen Schlüsse ziehen können. Aus diesem Grund ist die Kommentarfunktion auch deaktiviert.

Wir sind geschockt und hoffen, dass sich alles nur als Missverständnis herausstellt.

Bitte helft mit und verteilt diesen Artikel reichlich an alle Stellen, die Ihr für sinnvoll haltet. Das folgende Bild ist das beste, das ich von ihm gefunden habe:



Ich werde diesen Artikel aktualisieren, sobald ich mehr weiss. Auch werde ich die anderen Suchmeldungen hier verlinken, sobald ich Links dazu habe (Hinweise dazu gerne an dirk@deimeke.net).

DeimHart Podcast:

schrieb am 01.09.2014 um 06:00 Uhr

Folge 64: Dualboot auf dem Mac

Dirk ist diesmal leider nicht dabei. Wir sprechen mit Remo Ernst über Multi- oder Dualboot auf einem MacBook. Danke für Dein Audio-Feedback, Udo!

(00:24:25 Stunden, 18.8 MB) (00:24:25 Stunden, 14.5 MB)



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Links:

Buch Linux-Server
Remo Ernst auf Google+
BootCamp
Mac
VirtualBox

Proxmox VE
OpenVZ
KVM

Ingo Ebel:

schrieb am 29.08.2014 um 17:53 Uhr

RadioTux Sendung August 2014

Im Sommer

Was, Rose, blühest du so schön

Und duftest mir so süße?

Was, holder Zephyr, soll dies Weh'n

Und Flüstern deiner Küsse?

O Rose! dufte Todten-Duft

Dem langgequälten Herzen;

Komm, rauher Nord! zerpeitsch' die Luft

Und Zephyrs kos'ges Scherzen.

Zur blassen Todten-Krone nur

Kannst du mir, Rose, prangen;

Ihr Lüfte, heiße Thränen nur

Küßt ihr auf meine Wangen.

Weg! – fliehet zu dem falschen Mann,

Sag't ihm von meiner Treue,

Und bring't zu meinem Grabe dann

Einst Thränen seiner Reue.

-- Sophie Albrecht (1780)

Nachdem die Juli Sendung leider ausgefallen ist melden wir uns in der August Sendung zurück mit dem Thema Clouddienste. Dabei besprechen wir Eigen- aber auch Fremdhosting Möglichkeiten um vor allen Dingen Dateien auf mehreren Rechnern synchron zu halten.

Shownotes

MP3-Low-Version

DeimHart Podcast:

schrieb am 10.08.2014 um 13:10 Uhr

Folge 63 nicht mehr zu retten

Nun steht es leider fest und lässt sich auch nicht ändern. Anders als erwartet, lässt sich die aufgenommene Folge 63 leider nicht mehr retten. Das Aufnahmegerät scheint die Folge gar nicht auf die Speicherkarte geschrieben zu haben, obwohl es das angegeben hat. Alte und längst gelöscht Folgen waren wiederherstellbar, nur die Episode 63 leider nicht.

Damit müsst Ihr Euch in diesem Monat leider die Zeit damit vertreiben, eine der alten Folgen zu hören oder eventuell einen neuen Podcast zu entdecken.

Schade!

Wir hören uns erst im September wieder.

DeimHart Podcast:

schrieb am 04.08.2014 um 06:00 Uhr

Folge 63 verzögert sich

Aufgrund technischer Herausforderungen verzögert sich die Veröffentlichung unserer 63. Folge um ein paar Tage. Wir bitten um Verständnis.

DeimHart Podcast:

schrieb am 07.07.2014 um 06:00 Uhr

Folge 62: Rund um Linux

Wir sprechen rund um Linux, Open Source und andere Programme.

(00:45:27 Stunden, 32.7 MB) (00:45:27 Stunden, 27.7 MB)



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Hier findet Ihr die Startzeiten der verschiedenen Themenblöcke:

~ 00:01:06 Feedback
~ 00:06:00 Allgemeines aus der "Linux-Szene"
~ 00:38:00 Verschiedenes
~ 00:42:22 Liebliche Störung (Telefon)

Links:

XBMC
Interview auf RadioTux zu XBMC
Raspberry Pi
ogg opus

Auphonic goes freemium
http://linuxundich.de/allgemein/eigener-sache-linux-und-ich-community-ein-forum-fuer-linux-und-ich/
DokuWiki feiert 10. Geburtstag
Kali Linux

Perl 5.20.0 freigegeben
Core Infrastructure Initiative der Linux Foundation startet
Git 2.0 mit neuem Standardverhalten
TrueCrypt findet neue Heimat in der Schweiz
Nachfolger für TrueCrypt in Sicht
TrueCrypt-Entwickler stellt keine Lizenzänderung in Aussicht
Docker 1.0
Firefox 30 freigegeben
Red Hat Enterprise Linux 7 veröffentlicht
»Sid Meier's Civilization V« für Linux veröffentlicht
Rekord-Crowdfunding für Team-Server Maya
Google stellt freie PDF-Bibliothek vor
Facebook trägt viel zu Open Source bei
Icinga 2 veröffentlicht
Debian startet erstes LTS-Release
Red Hat Enterprise Virtualization 3.4 veröffentlicht
LibreOffice 4.2.5 freigegeben
»XCOM: Enemy Unknown« für Linux veröffentlicht
Diaspora 0.4 freigegeben
Linux Mint 17 KDE freigegeben
Neptune 4.0 erschienen
Eclipse Luna freigegeben
FSF aktualisiert Selbstschutz-Anleitung
CoreOS geht mit Managed Linux an den Markt
Alles Gute - Zwanzig Jahre FreeDOS

xperia transfer

• auphonic Link zu unserem Account
• auphonic Flattr Account
weitere Wege, um auphonic zu unterstützen

Perl Workshop Schweiz

Ingo Ebel:

schrieb am 26.06.2014 um 10:57 Uhr

RadioTux Sendung Juni 2014

Juni

Leichtherzig ist die Sommerzeit!

Getändelt wird, geküsst, gefreit,

Ein Kränzel auch wohl wird gemacht,

An Hochzeit nimmer gern gedacht.

--Theodor Storm

In der Juni Sendung geht es noch mal über das Jolla und die Erfahrungen aus den ersten 6 Monaten damit. Außerdem heben wir Interview mit den Teckids über die FrogLabs.

Viel Spaß.

Thema Startzeit
Intro 00:00:00.000
Gespräch über Jolla/SailfishOS 00:00:28.616
Jolla Standard Klingelton 00:48:03.037
Musik: Figures in Motion mit Copenhagen 00:49:15.635
Teckids / Froglabs 00:52:47.385
Musik: Josh Woodward mit I will not let you let me down 01:09:36.085
Outro 01:12:35.120

Shownotes

MP3-Low-Version

DeimHart Podcast:

schrieb am 02.06.2014 um 06:00 Uhr

Folge 61: Dieses, jenes und welches

Wir haben drei grössere Themen und eine Reihe kleinerer, viel Spass!

(00:51:21 Stunden, 37.0 MB) (00:51:21 Stunden, 30.8 MB)


(Bild von User Chris auf Flickr)

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Hier findet Ihr die Startzeiten der verschiedenen Themenblöcke:

~ 00:00:56 Feedback
~ 00:02:28 Allgemeines aus der "Linux-Szene"
~ 00:19:57 Thema: Dieses jenes und welches
~ 00:20:10 Ubuntu Hardy betreiben
~ 00:27:37 Chromecast
~ 00:38:18 Buch "Technisches Schreiben nicht nur für Informatiker"
~ 00:45:20 Ausblick

Links:

Ubucon in der Schweiz
Tuxeros
why! opencomputing
System 76
Vorträge der Ubucon

Galileo Press

Firefox 29 mit Australis-Design
Firefox Extended Support Release (ESR)
Debian gibt sich Verhaltenskodex
Tails 1.0: Sicherheit und Anonymität
GitHub stellt freien Editor »Atom« vor
Sublime Text
Nordrhein-Westfalen: In sehr kleinen Schritten zu freier Software
Mozilla integriert DRM in Firefox
Linux Mint will künftig nur noch auf Ubuntu LTS aufbauen
Jono Bacon verlässt Ubuntu
LinOTP jetzt vollständig frei
GNU Grep 2.19 freigegeben
RawTherapee 4.1 veröffentlicht
Piwik 2.3 führt Zen-Modus ein
California: Neuer Kalender für Gnome

Old Releases
Kurze Anleitung
Hardy Heron
Hardy Heron auf ubuntuusers.de
Debian als Client
archive.debian.org (Beispiel: deb http://archive.debian.org/debian-archive/debian/ etch main contrib non-free)

Google Chromecast
Chromecast (Wikipedia)
Videostream für Google Chromecast Ist nur für Google Chrome oder chromium-browser verfügbar.
Artikel von Christoph Langner über Google Chromecast

Amazon-Link
Peter Rechenberg auf Wikipedia
Katalog der Bücher von Rechenberg

Podstock
FrOSCon

Ingo Ebel:

schrieb am 18.05.2014 um 15:14 Uhr

RadioTux Sendung Mai 2014

Alles neu macht der Mai. Auch bei uns. Dass alles Blau ist ist aber eher nur ein Fehler und wird hoffentlich bald behoben, aber wir haben ein neues Team Mitglied und reden diesmal über die Kommandozeile. Warum man diese braucht und wofür wir diese alles benutzen. Viel Spaß.

Shownotes

MP3-Low-Version

DeimHart Podcast:

schrieb am 05.05.2014 um 06:00 Uhr

Folge 60: Fünf Jahre DeimHart

Es gibt unseren Podcast schon fünf Jahre lang. Darüber reden wir.

(01:10:44 Stunden, 50.9 MB) (01:10:44 Stunden, 42.7 MB)



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Hier findet Ihr die Startzeiten der verschiedenen Themenblöcke:

~ 00:02:25 Feedback
~ 00:04:19 Allgemeines aus der "Linux-Szene"
~ 00:14:22 Thema fünf Jahre DeimHart
~ 01:05:48 Ausblick

Links:

Ubuntu 14.04 auf ubuntuuser.de
Canonical
Virtualbox-Erweiterungen auf Dirks Blog
Ubuntu One
LTS bei Debian 6
Docker
OpenSSL-Fehler
Linux Foundation stellt Geld für kritische Projekte bereit

Wir verlinken nicht alle Ereignisse und Personen, weil die Links in den jeweiligen Blogbeiträgen zu den Folgen bereits vorhanden sind.

Zoom H4, Zoom H4n
Serendipity
Video von Roger Lévy über DeimHart
Unsere Hardware
Radio Tux
Radio Radius
auphonic
Fichenaffäre in der Schweiz

Ubucon Schweiz am 10. Mai 2014
Hackerfunk

Ingo Ebel:

schrieb am 29.04.2014 um 09:23 Uhr

RadioTux Sendung April 2014

Aus einem April

Wieder duftet der Wald.

Es heben die schwebenden Lerchen

mit sich den Himmel empor, der unseren Schultern schwer war;

zwar sah man noch durch die Äste den Tag, wie er leer war,-

aber nach langen, regnenden Nachmittagen

kommen die goldübersonnten

neueren Stunden,

vor denen flüchtend an fernen Häuserfronten

alle die wunden

Fenster furchtsam mit Flügeln schlagen.

Dann wird es still. Sogar der Regen geht leiser

über der Steine ruhig dunkelnden Glanz.

Alle Geräusche ducken sich ganz

in die glänzenden Knospen der Reiser.

-- Rainer Maria Rilke 1875-1926

Wir sind wieder etwas spät dran diesen Monat. Ostern hat da reingespielt. Trotzdem gibt es eine interessante Sendung diesmal zum Thema Videoschnitt unter Linux.

Leszek hat sich mit Jörg unterhalten zu Kdenlive und selbst noch viele andere Tools ausprobiert.

Thema Startzeit
Intro 00:00:00.000
Kdenlive 00:00:25.057
Musik: GYAKO mit World Gyako 2014 <http:> 00:41:15.186
Videoeditoren 00:44:25.779
Musik: Shearer mit Miniscule <http:> 01:38:58.359
Outro 01:42:23.608

Shownotes

MP3-Low-Version

DeimHart Podcast:

schrieb am 07.04.2014 um 06:00 Uhr

Folge 59: Coworking Spaces

Zusammen mit Frank Hofmann reden wir über Coworking Spaces.

(01:33:50 Stunden, 67.6 MB) (01:33:50 Stunden, 54.7 MB)


(Bild des Nutzers Tmadanes aus Wikimedia Commons).

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Hier findet Ihr die Startzeiten der verschiedenen Themenblöcke:

~ 00:02:00 Allgemeines und Feedback
~ 00:03:43 Updates
~ 00:09:57 Thema Coworking Spaces
~ 01:31:28 Ausblick

Links:

Debian plant verlängerte Unterstützung
MakeHuman - Freie Charaktergenerierung in der Version 1.0 erschienen

Hofmann EDV - Linux, Layout und Satz
Liste von Franks Veröffentlichungen
Wizards of FOSS UG & Schulungen Co. KG
Linuxbus
Debian Paketmanagement (Buch)
Franks Twitter Account
AdvaS Advanced Search - eine Suchmaschinenbibliothek für Python

Coworking (Wikipedia)
Berlin, ProjektZukunft
Coworking Spaces in der Übersicht
Büro 2.0
Das Beste kommt zum Schluss ("The Bucket List")
betahaus Berlin-Kreuzberg (+Hamburg, +Sofia, ...)
ibureaubisontin Besancon, Jura (FR)
Coworking-Spaces in der Schweiz
Xing Designoffices
Co-working Spaces: Clubräume für Geistesblitze
Wostel Berlin-Neukölln, DE
co-up Berlin-Kreuzberg, DE
ShareDesk - Coworking Space Suchmaschine
DeskMag
Wiki zum Coworking
Coworking Schweiz
coworkingCH bei Facebook

Wir nennen es Arbeit (1) ...
Wir nennen es Arbeit (2) ...
Wir nennen es Arbeit (3) ...

Ingo Ebel:

schrieb am 24.03.2014 um 07:46 Uhr

RadioTux Sendung März 2014

Im März

Es ist mir eben angetan,

Zwei schöne Augen sahn mich an,

Und in den süssen feuchten Schein

Blickt' ich zu tief, zu tief hinein.

Mir schwirrt der Kopf, mir glühn die Wangen,

Und nun kommt draussen der Lenz gegangen

Über die Hügel, über den Fluss,

Die Schwalbe zwitschert ihren Gruss,

Die Wolken ziehn und zwischendrein

Fliesset der lichte Sonnenschein,

Und aus dem klar vertieften Blau

Säuselt es linde, weht es lau,

Man meint, die Veilchen sind schon da.

Das ist ein sehnsuchtsvolles Weben,

Ein heimlich Locken und Leben

Allüberall, fern und nah.

Und du, mein Herz, wirst nie gescheidt,

Lässest so willig dich verführen,

Öffnest der Sehnsucht Tor und Türen;

Von Liebes-Freud und Leid

Singest du Lieder,

Und bist so froh, bist ganz so töricht wieder,

Als wie in deiner jungen Zeit.

-- Emanuel Geibel 1815-1884

Etwas später als gewohnt erscheint die März-Sendung. Leszek und Ingo unterhalten sich über SailfishOS 1.0 und Audiosoftware zum Hören, Bearbeiten und Weiterverarbeiten.

Shownotes

MP3-Low-Version

Ingo Ebel:

schrieb am 15.02.2014 um 21:21 Uhr

RadioTux Sendung Februar 2014

Tux in die Bütt !

Ist der Pinguin besoffe kommt er gerutscht und net geloffe,

Geht das Booten richtig schwer,ist das Grub wahrscheinlich leer.

Tättää! Tättää! Tättää!

CC-BY 2014 Stefan Hoehn @dewomser

Diesmal beschäftigen sich Leszek und Ingo mit Fotobearbeitung unter Linux.

Thema Startzeit
Intro 00:00:00.000
Bildbearbeitung unter Linux 00:00:26.961
Musik: Kellee Maize mit Anyway <http:> 00:51:59.367
Outro 00:55:24.333

Shownotes

MP3-Low-Version

Ingo Ebel:

schrieb am 15.01.2014 um 20:39 Uhr

RadioTux Sendung Januar 2014

Gefunden (Sommergedicht)

Ich ging im Walde

So für mich hin,

Und nichts zu suchen,

Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich

Ein Blümchen stehn,

Wie Sterne leuchtend,

Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen,

Da sagt es fein:

Soll ich zum Welken

Gebrochen sein?

Ich grub's mit allen

Den Würzlein aus.

Zum Garten trug ich's

Am hübschen Haus.

Und pflanzt es wieder

Am stillen Ort;

Nun zweigt es immer

Und blüht so fort.

-- Johann Wolfgang von Goethe

Da der Winter ja nicht kommen will gibt es im Januar ein Sommergedicht, denn draußen fängt es ja langsam an mit Blühen und wer weiß ob der Winter noch kommt.

Leszek beschäftigt sich zum Jahresbeginn mit einem Jahresausblick 2014.

MP3 Low-Version

Ingo Ebel:

schrieb am 15.01.2014 um 20:39 Uhr

RadioTux Sendung Januar 2014

Gefunden (Sommergedicht)

Ich ging im Walde

So für mich hin,

Und nichts zu suchen,

Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich

Ein Blümchen stehn,

Wie Sterne leuchtend,

Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen,

Da sagt es fein:

Soll ich zum Welken

Gebrochen sein?

Ich grub's mit allen

Den Würzlein aus.

Zum Garten trug ich's

Am hübschen Haus.

Und pflanzt es wieder

Am stillen Ort;

Nun zweigt es immer

Und blüht so fort.

-- Johann Wolfgang von Goethe

Da der Winter ja nicht kommen will gibt es im Januar ein Sommergedicht, denn draußen fängt es ja langsam an mit Blühen und wer weiß ob der Winter noch kommt.

Leszek beschäftigt sich zum Jahresbeginn mit einem Jahresausblick 2014.

MP3 Low-Version

Ingo Ebel:

schrieb am 24.12.2013 um 17:00 Uhr

RadioTux Sendung Dezember 2013

Weihnacht

Wenn in des Jahres Lauf, dem allzeit gleichen,

auf leisen Schwingen sich die Christnacht naht,

wenn Erd' und Himmel sich die Hände reichen,

dann schau'n wir dich, du größte Liebestat.

Du Heiland Jesus, kamst aus lichten Höhen,

wie unser Bruder tratst Du bei uns ein,

wir haben deine Herrlichkeit gesehen,

und deinen Wandel, fleckenlos und rein.

Verlorne Kinder knien an deiner Krippe,

von jener ersten Weihnacht an bis heut,

es klingt von armer Sünder Herz und Lippe

ein jubelnd "Halleluja!" weit und breit.

Tritt ein, du Spender aller Seligkeiten

in unser Herz und Haus, in Volk und Land,

hilf, dass wir glaubend Dir den Weg bereiten,

und mit Dir wandern liebend Hand in Hand.

Gib, dass wir hoffend in die Ferne blicken,

auf Dich allein, dem wir zu eigen ganz:

kein irdisch Ding soll uns das Ziel verrücken,

bis wir Dich schaun in deines Reiches Glanz.

-- Hans Brüggemann (1480-1540)

Das Jahr kommt, das Jahr geht. Auch wir kommen jedes Jahr mit einer neuen Weihnachtssendung, und so wollen auch wir zusammen mit euch wieder den Jahresabschluss zelebrieren. Neben dem obligatorischen Jahresrückblick 2013 haben wir mit Ingo und Leszek zwei glückliche Besitzer des neuen Jolla Phones und dem dazugehörigen Sailfish OS, das sie euch in dieser Sendung ausführlich vorstellen.

Wir wünschen euch ein fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest mit euren Freunden und Familien und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2014!

Thema Startzeit
Intro 00:00:00
Talk "Jahresrückblick 2013" 00:00:27
Musik "Jingle Bells Rock Dance von Plastic3" 00:50:48
Beitrag "Sailfish OS / Jolla" 00:52:02
Musik "Christmas Holidays von Akashic Records" 02:26:55
Abmoderation 02:30:37
Musik "We Wish You a Merry Christmas von Jason Silver" 02:33:50
Outro 02:36:45

Shownotes

MP3 Low-Version

Enrico Wolff:

schrieb am 21.11.2013 um 19:07 Uhr

DiskUsage – Speicherplatz auf internem und externem Speicher optimieren

Manchmal kommt es vor, dass der Speicherplatz im Smartphone zur Mangelware wird. Einerseits sind es aktuelle Spiele die gerne mal > 1 GB in Anspruch nehmen, andererseits benötigt auch die eigene Musik- und Filmsammlung für unterwegs ihren Platz. Eine Möglichkeit um große Dateien zu finden sind diverse Dateimanager mit denen man sich durch die Ordner hangeln kann. Eine etwas komfortablere Möglichkeit bietet die App DiskUsage.

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DiskUsage_02

Wenn man sie aufruft kann man sich entweder den internen oder externen Speicher anzeigen lassen. Dabei wird grafisch angezeigt welche Ordner und Dateien den meisten Speicherplatz beanspruchen. Die Größe der dargestellten Dateien und Ordner sind relativ zum dem genutzten Speicherplatz, so dass man auf Anhieb sieht wo die großen Brocken liegen. Ordner lassen sich aus der App heraus mit einem Klick auf “Show” in einem Dateimanager der Wahl öffnen. Klickt man auf “Show” während man eine Datei angewählt hat lässt sich diese direkt öffnen.

Per Pinch-to-Zoom-Geste kann man in die grafische Darstellung hinein und hinaus zoomen um die Namen und Größen der einzelnen Dateien und Ordner zu erkennen. Wie man auf dem Screenshot sehen kann nehmen meine Medien in WhatsApp bereits über 850 MB in Anspruch. Ein Löschen ist direkt in der App möglich.

Nettes kleines Tool das man auch auf Grund der geringen Größe ruhig auf seinem Androiden dabei haben kann.

DiskUsage
Download @
Google Play
Entwickler: Ivan Volosyuk.
Preis: Kostenlos

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Enrico Wolff:

schrieb am 19.11.2013 um 11:44 Uhr

ClockPlus DayDream: Endlich wieder eine Nachtuhr auf dem Smartphone

Ich habe auf meinem Galaxy Nexus sehr gerne Daydream genutzt welches mit Android 4.2 eingeführt wurde. Daydream ist eine Art Bildschirmschoner der startet wenn das Gerät am Ladekabel hängt oder im Dock steckt. Genutzt habe ich dabei die Uhr, die mir nachts im Bett schnell die aktuelle Uhrzeit angezeigt hat ohne das Smartphone in die Hand nehmen zu müssen. Seit einigen Wochen habe ich das Galaxy Note 3 von Samsung. Die Funktion nennt sich hier Bildschirmschoner und ist soweit identisch, bis auf die fehlende Uhr.

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Dann bin ich auf die App ClockPlus DayDream gestoßen, die mir genau diese Funktion wieder zurück bringt.

Neben der Auswahl von 3 verschiedenen Designs (2 x Digital, 1 x Analog) kann man auch die Helligkeit einstellen. Des Weiteren werden auf Wunsch noch die Systembenachrichtigungen (ab Android 4.3) und der aktuelle Akkustand unter der Uhrzeit eingeblendet. Für Android-Versionen unter 4.3 werden lediglich die Benachrichtigungen von GMail, SMS und Anrufen angezeigt.

Für mich ist es so die ideale Nachtuhr.

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Ingo Ebel:

schrieb am 15.11.2013 um 17:33 Uhr

RadioTux Sendung November 2013

Im deutschen November

Dies ist der Herbst: der - bricht dir noch das Herz!

Fliege fort! fliege fort! -

Die Sonne schleicht zum Berg

Und steigt und steigt

und ruht bei jedem Schritt.

Was ward die Welt so welk!

Auf müd gespannten Fäden spielt

Der Wind sein Lied.

Die Hoffnung floh -

Er klagt ihr nach.

Dies ist der Herbst: der - bricht dir noch das Herz.

Fliege fort! fliege fort!

Oh Frucht des Baums,

Du zitterst, fällst?

Welch ein Geheimnis lehrte dich

Die Nacht,

Daß eis'ger Schauder deine Wange,

Die purpur-Wange deckt? -

Du schweigst, antwortest nicht?

Wer redet noch? - -

Dies ist der Herbst: der - bricht dir noch das Herz.

Fliege fort! fliege fort! -

Ich bin nicht schön

- so spricht die Sternenblume -

Doch Menschen lieb' ich

Und Menschen tröst' ich -

sie sollen jetzt noch Blumen sehn,

nach mir sich bücken

ach! und mich brechen -

in ihrem Auge glänzet dann

Erinnerung auf,

Erinnerung an Schöneres als ich: -

- ich seh's, ich seh's - und sterbe so. -

Dies ist der Herbst: der - bricht dir noch das Herz!

Fliege fort! fliege fort!

-- Friedrich Nietzsche

Alles grau in grau. Die prächtigen Farben sind weg und nur das kalte nasse Wetter bleibt. Aber wir feiern trotzdem einen Geburtstag, denn

nach openSUSE schauen wir uns zum 10 Jährigen Bestehen dieses Mal Fedora an.

Thema Startzeit
Intro 00:00:00.000
Talk über Fedora <https:></https:> 00:00:25.942
Musik: 10 Code mit Supermans Cape <http:> 00:50:56.580
Abspann 00:55:36.714

Shownotes

MP3-Low-Version

Google+

Jan Hofmann:

schrieb am 20.10.2013 um 21:35 Uhr

Aufgabenverwaltung mit TaskPaper und Datumserweiterung per Script

Ich habe in den letzten Monaten so ziemlich alles an Aufgabenverwaltungen durchprobiert, was es auf den Markt gibt. (Und es gibt eine Menge…) nichts hat mir gefallen, oder entsprach meinen Kriterien. Ich wäre fast wieder bei Stift und Zettel gelandet, hätte ich nicht am Ende TaskPaper gefunden.

TaskPaper ist quasi Stift und Zettel, nur eben digital. Das Interface ist ein leeres Blatt in dem man einfach anfangen kann zu schreiben. Durch bestimmte Zeichen wird das Blatt automatisch formatiert. Ist am Ende der Zeile ein Doppelpunkt, so macht TaskPaper daraus eine Überschrift, ein neues Thema. Beginnt eine Zeile mit einem Strich, so ist es eine Aufgabe; beginnt sie ohne Strich, ist es ein Kommentar, oder eine Notiz. Ist die Notiz eingerückt, gehört sie zur vorherigen Aufgabe.

Für mehr Infos einfach mal folgendes Video anschauen:

<iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="435" src="http://www.youtube.com/embed/N5B3mTuC2Xg" width="580"></iframe>

Für mich ist es tatsächlich die beste Lösung, da ich mit meinem Notizbuch vorher sehr gut zurecht gekommen bin. Allerdings wären ein paar Funktionen wie Reminder und Tags etc. schon nicht schlecht. TaskPaper bietet mir all das.

Allerdings hat TaskPaper auch einen Nachteil: Es kann zwar nach Tags suchen und sortieren etc. und ich kann Tasks neu ordnen, archivieren und durchstreichen, aber ich kann keine Daten und keine Fälligkeiten setzen. Klar, ich kann @today hinter eine Aufgabe schreiben, aber dann steht da morgen immer noch @today und nächste Woche ebenfalls. Es sollte morgen aber @overdue dort stehen. Und ich will @due(saturday) schreiben und er soll mir am Samstag ein @today dahinter machen. Ich will im Prinzip jeden Tag in meine Liste gehen und nach @today filtern, damit ich weiß, was ich heute zu tun haben.

TaskPaper kann das von Haus aus zwar nicht, aber es basiert ja nur auf Textdateien, also: Ein Script gebaut!

TaskPaperDaily

Was kann das Script? Es nimmt sich alle *.taskpaper Dateien aus dem gleichen Verzeichnis und modifiziert die Datumsangaben und Fälligkeiten:

  • Aus relativen Daten wie beispielsweise @today, oder @tomorrow, werden absolute Daten gemacht: @due(2010-10-20)
  • Aus relativen Tagesangaben wie @due(Monday) oder @due(Saturday) werden ebenfalls absolute Daten erzeugt.
  • Nun werden aus den absoluten Daten wieder relative Daten gemacht, und zwar: @overdue, @today und @tomorrow
  • Für mich auf der Arbeit wichtig: Kalenderwochen. Damit kann das Script auch umgehen. Ein @due(kw44) erzeugt automatisch einen @today-Tag hinter der Aufgabe, und zwar an jedem Tag der Woche. Am Sonntag der Vorwoche wird ein @tomorrow und an allen Tagen nach der KW ein @overdue erzeugt.
  • Am Anfang der *.taskpaper-Datei wird das Datum des letzten Laufes des Scriptes eingefügt. So kann man sehen, ob der Chronjob heute schon gelaufen ist und zur Not die Daten von Hand anpassen und zurückrechnen.

Das Script ist in Ruby geschrieben und benötigt das gem ‘chronic’. Außerdem muss die Rubyversion 1.9 sein. Es wird bei mir per Chronjob jede Stunde um 2 Minuten vor voll ausgeführt. Es kann während des Tages so oft ausgeführt werden wie man möchte. Es muss im selben Verzeichnis liegen wie die TaskPaper-Dateien.

Keine großes Hexenwerk, aber es macht zumindest für mich TaskPaper erst alltagstauglich. Ich bin nicht der große Rubyexperte, falls ihr Fehler findet oder Verbesserungen habt, dann her damit.

Update: Das Script ist nun als Projekt bei github.

Plattformunabhänfigkeit

Auf der Arbeit habe ich Windows, privat iPhone und MacBook und ich will nur eine Aufgabeverwaltung für meinen beruflichen und privaten Kram. TaskPaper gibt es für OSX und für iOS. Da TaskPaper aber nur Textdateien erzeugt, kann man seine Aufgaben unter jedem OS bearbeiten. Für Windows gibt es glücklicherweise einen TaskPaperklon namens TodoPaper. Funktioniert genauso wie TaskPaper, nur nicht ganz so hübsch ;)

Die einzelnen Arbeitsdateien liegen in der Dropbox und werden so auf alle Geräte gesynct. Der Chronjob läuft auf meinem uberspace.

Todo

  • github-Projekt anlegen
  • reminder einbauen (@reminder(monday, 12:00)) mit Erinnerung per Mail oder Push?
  • Eine automatische Archivierungsfunktion

Jan Hofmann:

schrieb am 05.10.2013 um 22:58 Uhr

Neustart!

Seit über einem Jahr habe ich nichts mehr gebloggt, damit ist nun Schluss. Ich werde ab sofort wieder mehr hier rein schrieben und Dinge erzählen. Die Themen werden sich allerdings ein wenig ändern. Da mein Hauptrechner mittlerweile ein MacBook ist, wird es zum Thema Linux eher weniger geben. (Weniger und nicht gar nichts, weil ich durchaus was zu Linux-Servern zu erzählen habe…) Und was sonst so kommt? Ein bisschen von allem: Linux, Apple, Gesellschaft, Fotografie, Politik, Hotels, was weiß ich…

Das neue Design ist nunmehr das 7. von diesem Blog. Verzeiht, wenn es hier und da noch ein wenig hakt, Feedback ist willkommen.

Und die alten 170 Artikel und 1642 Kommentare? Sind weg. (Nunja, nicht ganz weg, ein Backup besitze ich natürlich noch…) Die meisten Themen waren gesellschaftlich oder technisch sowieso veraltet und überholt, daher hält sich der Schaden in Grenzen. Ich bin noch am überlegen, ob ich den alten Kram als Archiv veröffentliche, mal sehen.

Ansonsten: bis später!

Matthias Hille:

schrieb am 16.09.2013 um 21:22 Uhr

Munin SSH Tunnel “offen” halten

Munin Logo

Ich betreiebe seit kurzem auf meinem Raspberry Pi Munin als Monitoring Tool für verschiedene Dienste auf einem Server, zum Überwachen der lokalen Fritzbox und manch anderes. Da der Raspberry Pi hinter einer DSL Leitung sitzt wechselt hier die IP Adresse häufig. Hinzu kommt noch, dass nur eine native IPv6 Adresse ankommt, welche spätestens alle 24h wechselt und die IPv4 Adresse nur über NAT zur Verfügung steht. Der Raspberry Pi fungiert als Munin Master und soll einen Munin Node auf einem dedizierten Server abfragen. Dabei will man ungern im Node alle IP Adressbereiche freigeben, die auf diesen zugreifen sollen. Stattdessen ist es hier am Einfachsten, wenn man einen SSH Tunnel vom Raspberry Pi zum Server aufbaut und Munin dann quasi lokal die Daten abfragt. Dies hat den Vorteil, dass man nur localhost als abfragende Instanz auf dem Munin Node zulassen muss und sonst keine externen IPs.

Einen SSH Tunnel kann man mit folgendem Befehl aufbauen:

ssh -NfL 5005:localhost:4949 USER@HOST


Ein Munin Node ist standardmäßig immer auf Port 4949 erreichbar, zusätzlich wird ein lokaler Port (auf dem Raspberry Pi) benötigt, dieser muss vorher unbenutzt sein und kann willkürlich gewählt werden, hier “5005″. Dahinter wird wie bei einer normalen SSH Verbindung der Benutzer und der entfernte Rechner angegeben. Die Option “-N” verhindert, dass die Session auch in der Shell aufgemacht wird, wir wollen an dieser Stelle ja lediglich die Portweiterleitung nutzen. Allgemein wird in diesem Artikel davon ausgegangen, dass die Authentifizierung des Nutzers mittels Public Key geschieht.

Der Tunnel funktioniert solange wunderbar bis er, aus welchem Grund auch immer, die Verbindung nicht mehr halten kann. Dies kann z.B. durch die Zwangstrennung des Providers geschehen. Anschließend kann Munin keine aktuellen Daten mehr abfragen, bis der Tunnel wieder geöffnet wurde. Dies kann mit folgendem kleinen Skript automatisiert werden. Es basiert auf einem Blogpost von hier, wurde aber an entscheidender Stelle überarbeitet.

#!/bin/bash
#Usage: ./checktunnel "host name" "ip address" "port" ["ssh options"]
#======================================================================
PORT=$3
ADDRESS=$2
HOST=$1
if [ "`nc -w1 localhost $PORT`" == "# munin node at $HOST" ]; then
echo "$(date) tunnel to $HOST ($ADDRESS:$PORT) is up"
else
echo "$(date) SSH tunnel ${HOST} NOT alive ... Restarting ..."
logger -p daemon.notice "SSH tunnel ${HOST} NOT alive ... Restarting ..."
killall ssh
echo "$(date) ssh -NfL $PORT:localhost:4949 $4 USER@$HOST"
ssh -NfL $PORT:localhost:4949 $4 USER@$HOST
sleep 1
fi

Dieses kann einfach als “~/checktunnel” abgespeichert werden und mit einem Eintrag in den Cronjobs automatisch ausgeführt werden.

crontab -e

*/5 * * * * ~/checktunnel hostname XX.XXX.XXX.XXX 5005

An dieser Stelle muss der Hostname und die IP-Adresse entsprechend angepasst werden. Ich habe die Ausführung des Skriptes alle 5 Minuten eingestellt, damit Munin möglichst keine Daten verliert, wenn der Tunnel nicht mehr vorhanden ist.
Das Skript fragt am Anfang ab, ob der Munin Node erreichbar ist und entsprechend “# munin node at $HOST” zurückgibt. Ist dies der Fall, funktioniert der Tunnel noch. Falls nicht, wird eine entsprechende Meldung ausgegeben und ssh beendet (um den Port frei zugeben) und anschließend ein neuer Tunnel aufgebaut. Wem Die entstehenden Mails zu viel sind, kann die Zeilen mit “echo” auskommentieren oder hinter den Eintrag im Crontab noch ” >> /var/log/checktunnel.log” anhängen. Dadurch werden die Meldungen in ein eigenes Logfile geschrieben.

Ich habe verschiedene Ansätze durch probiert und bin schließlich hierbei gelandet, das Skript funktioniert für mich sehr gut, da es in dieser Variante insbesondere wirklich eine Antwort vom Munin Node erwartet und nicht nur das vorhanden sein eines lokalen Ports testet. Getestet habe ich es mit Raspbian (2013-09-10) auf dem Raspberry Pi und Ubuntu 12.04 Server auf dem dedizierten Server mit dem Munin Node. Jeweils mit den aktuellen Munin Versionen aus den Paketquellen.
Alternativ kann man auch autossh oder ähnliches ausprobieren.

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Janosch Maier:

schrieb am 02.08.2013 um 19:00 Uhr

Prism, Snowden und das Recht

Menschen wollen ein gutes Leben haben. Glücklich sein, eine erfüllte Arbeit haben, einen Partner, Kinder, …

Was Menschen nicht unbedingt brauchen sind Staatsgrenzen, Gesetze, Politiker, Geheimdienste. Trotzdem gibt es diese, und sie betreffen alle Menschen. Wohingegen die Sachen, die sich jeder persönlich wünscht, manchmal ausbleiben.

Warum ist das so? Ich glaube: Wer seine Ziele nicht erreichen kann, wird den Fehler meist nicht bei sich suchen. Der Nachbar ist schuld, das eigene Aussehen, für das man nichts kann, die Kirche, irgendjemand… In dem Moment, wo hier Eifersucht einsetzt, tritt Kriminalität auf. Wenn viele Menschen sich ungerecht behandelt fühlen kommen vielleicht Terror-Organisationen auf.

Um sich dagegen zur Wehr zu setzen, schließen sich Menschen zusammen. Zu Clans, zu Gruppen, zu Staaten. Bestimmen jemanden, der Bedrohungen abwenden soll. Geben Freiheit auf, für Sicherheit. Dass in so einer Gesellschaft das Zusammenleben funktioniert, werden Gesetze gemacht. Wieder eine Aufgabe von Freiheit. Dafür weiß jeder, was ihn in der Gemeinschaft erwartet. Um diese Gemeinschaft zu schützen werden nun Polizei, Militär und Nachrichtendienste eingerichtet.

Das die Befugnisse weit in die Privatsphäre der Menschen eingreifen, die Bedrohen, das darf nicht möglich sein, gegen das Recht, dass sich die Gesellschaft gesetzt hat. Sonst haben die eigen Sicherheitsmechanismen versagt. Doch statt deswegen die Geheimdienste zu verteufeln, wäre es vielleicht besser an den Ursachen anzupacken. Versuchen, dass sich Menschen nicht ausgeschlossen, ungerecht behandelt fühlen müssen.

Wenn wir dort hin kommen, wären große Teile der Geheimdienste vielleicht gar nicht mehr notwendig…

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Janosch Maier:

schrieb am 28.07.2013 um 12:01 Uhr

(English) Neo in Gnome 3.8

Leider ist der Eintrag nur auf English verfügbar.

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Janosch Maier:

schrieb am 23.01.2013 um 21:09 Uhr

GeoNotifyMe

Für eine Android-App, welche unter anderem von mir entwickelt wird, benötigen wir Tester.

Bei der Anwendung handelt es sich um ein ortsbasiertes Erinnerungssystem ähnlich GoogleNow. Damit ein Test sinnvoll ist, wird ein gefüllter Terminkalender benötigt. Die Anwendung verwendet übrigens offene Kartendaten auf OpenStreetMap Basis (und nicht, wie ursprünglich geplant, einen Google Service).

Bei Interesse bitte eine kurze E-Mail mit Angabe des Android-Gerätes, das zum Testen verwendet wird, an geonotifyme@gmail.com schicken.

Die Testphase beginnt derzeit, es kann daher etwas dauern, bis alles organisiert ist, und wir uns zurück melden.

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hangup.de Team:

schrieb am 21.01.2013 um 17:31 Uhr

Fairtrade-Telefon aus den Niederlanden

Wenn jemand zu mir sagt “Naja klar kauf ich MarkeXY, die anderen machen’s ja auch nicht besser”, dann musste ich oft sagen “leider hast recht, blöd so was!” und das ist schade.

Doch eben hab ich auf der ARD gehört, dass ne niederländische Firma ein sogenanntes Fairphone herstellen will, welches ohne Kupfer und Kobald auskommen, das z. T. von Kindern abgebaut wird und Kriege damit finanziert werden.

fairphone

So sie das Konzeptmodell des Fairphones aus



Das Gerät soll kein Geschwindigkeitshengst und auch kein Größenwunder sein, da gerade die oben genannten Stoffe dafür sorgen, dass ein Handy klein werden kann.

Als Betriebssystem soll erst einmal Android und später eventuell FirefoxOS herangezogen werden, eben ein sinnvoller Kompromiss aus Stabilität und Offenheit, was sich ja wirklich vernünftig anhört.

Hoffen wir mal, dass die Niederländer (anscheinend mit Hilfe aus London) das hinbekommen und wir bald die Wahl, nicht nur beim Frühstücksmüsli haben ob wir Fair gehandelte Waren konsumieren.
Ich persönlich finde es genial da, vorausgesetzt das Handy taugt was, es nun eine Alternative gibt und Argumente in diese Richtung nun wegfallen.

fairphone.com ::: Fairphone Initiative
tagesschau.de ::: Bericht der Tagesschau

hangup.de Team:

schrieb am 18.10.2012 um 19:27 Uhr

Und es ist da!

Die Rede ist von Ubuntu Quantal Quetzal (Desktop und Server) mit seinen Distributionen Kubuntu, Xubuntu und Lubuntu.


Jetzt kann losphilosophiert werden. Aktualisiert man gleich, oder wartet man ein wenig?

Wird das aktive System geupdatet oder lädt man sich ein CD (geht ja nicht mehr) DVD/USB- Image herunter und installiert neu um ein “sauberes” System zu haben?

Mein persönlicher Idealweg wäre: Etwas warten, damit die bösesten Bugs noch ausgebessert werden können und dann ein gut funktionierendes System updaten und ein System mit Fehler neu installieren. Das verteilt die Serverlast (von denen man es herunterlädt) und man muss keine Sorge haben, dass irgendwelche Kinderkrankheiten mitgeliefert werden. (Wobei diese eigentlich der Vergangenheit angehört, subjektiv)
Und natülich als Torrent, auch wieder um die Last zu verteilen.

ABER, ich kann die Finger eh nicht stillhalten, also wird so schnell als möglich geupdatet.

Wo bekommt mans her:

Ubuntuusers ::: Eine Liste über alle vier Distributionen

Ubuntu ::: offizielle Homepage
Kubuntu ::: offizielle Homepage
Xubuntu ::: offizielle Homepage
Lubuntu ::: offizielle Homepage

Ps. Achja und die nächste Version (13.04) soll übrigens dann Raring Ringtail heißen.
Pps. Ich warte natürlich mit der Veröffentlichung dieses Artikels bis die offiziellen Seiten das auch anpreisen. Aber komisch ist es gerade doch. Twitter dreht durch, lubuntu gibt es bereits auf der offiziellen Seite und auf der angegebenen Downloadseite sind alle – außer Ubuntu selbst – downloadbar.
Trotzdem steht in den Countern noch “soon” und die offiziellen Seiten von Kubuntu und Ubuntu verraten noch nicht, dass es released ist.
O.k. es ist 19:02 Ubuntu hat nun auf der offiziellen Seite das release mit den Worten “Avoid the pain of Windows 8.” angepriesen :-) Ach und Lubuntu ist auch raus.
ca. 19:20 (Vielleicht auch früher, wurde durch lernen abgelenkt) Ha, da ist es :-) Kubuntu und Xubuntu
Damit ists komplett, viel spaß!
Ppps. Doch ich hätte eigentlich besseres zu tun, dringend sogar.

Nachtrag: Aufpassen, bei Kubuntu.org ist der Link auf der Startseite (das große Bild) falsch gesetzt, um Kubuntu zu bekommen, oben auf “get Kubuntu” klicken. (werden sie aber sicher gleich selbst bemerken)

hangup.de Team:

schrieb am 09.10.2012 um 16:08 Uhr

Das KDE Manifest

Das ist ja nett. Kurz und Konkret wird dargestellt, was KDE will.

Laut Wikipedia ist ein Manifest:

Ein Manifest (lat.: manifestus, „handgreiflich gemacht“) ist eine öffentliche Erklärung von Zielen und Absichten, oftmals politischer Natur. Als Begriff der Kunst- und Literaturgeschichte auch für ästhetische Programme seit 1900 verwendet.

Und genau das macht es. Ihr findet es unter
http://manifesto.kde.org/

Die Seite ist dreigeteilt. Dem eigentlichen Manifest, was man selbst tun kann und was man erwarten kann (benefits) und den Prinzipien die hinter KDE stehen.

Ich finds nett, da es immer mal gut ist einen Schritt zurück zu machen und sich über die gemeinsamen Ziele bewusst zu werden.
Wie ich im Artikel über Officepakete geschrieben habe, können sich durchaus auch andere davon eine Scheibe abschneiden.

Die etwas kompetentere Ankündigung findet ihr hier: http://dot.kde.org/2012/10/08/kde-manifesto

hangup.de Team:

schrieb am 30.09.2012 um 11:37 Uhr

Kubuntu 12.10 Beta

Da ist sie, die Beta von Kubuntu 12.10



Auch wenn es Bielefeld nicht gibt, gibt es dort eine Firma (Blue Systems), welche Kubuntu unterstützt und welches voraussichtlich am 18. Oktober 2012 herausgegeben wird.

Die Steckenpferde sind:

  • Kubuntu wird nicht mehr auf eine CD passen, sondern es bedarf einer DVD. Das Image soll einen GB bemessen.
  • Das Release von KDE 4.9 wurde integriert. Unter anderem sollen die Aktivitäten mehr in den Vordergrund treten – welche ich persönlich bisher nicht verwendet habe, mal sehen, was das hervorbringt.
  • Bei den vorinstallierten Programmen hat sich auch etwas getan:
    • KDEs eigene Calligra Suite wird vorinstalliert (Ich persönlich bin noch am rausfinden ob ich a) es gut finde ein Officepaket welches für eine bestimmte Oberfläche gebaut ist, auch wenn es dieses anscheinend plattformübergreifend geben soll, zu nutzen und b) Calligra objektorientiert bedienen kann.)
    • Der Loginmanager basiert jetzt auf LightDM
    • Kopete wird durch KDE Telepthy ersetzt
    • Skanlite wird integriert – ein Programm, welches wirklich jeder bedienen kann und für den Standardnutzer völlig ausreicht
    • Kamoso ist ein Programm um etwas Blödsinn – oder auch Sinnvolles – mit eurer Webcam anzustellen
    • Kde-Config-Tablet – Für mich und für alle Nutzer eines Wacom Tablets, ist das eine frohe Botschaft und Kubuntu wünscht sich von den Nutzern solcher Grafiktablets Rückmeldung ob alles funktioniert
    • OwnCloud bringt einen Client mit
    • Ein neuer Druckmanager
    • Colord KDE um euren Drucker und Bildschirm zu kalibrieren
    • Die optische Integration von Nicht-KDE Programm wird von GTK Configuration übernommen
    • Integration von Kontakten in Kontakt aus Webdiensten (Facebook Google)
  • Kubuntu Active, die angepasst Oberfläche für Tablets, steht ebenfalls zum Download

Nun stellt Kubuntu noch drei Fragen:

  1. Läuft Amarok rund
  2. Empfindest du eines der Programme/Feature als beeindruckend gut/schlecht
  3. What do you flat-out dislike? (Besser nicht übersetzen gg)

Ich persönlich hoffe ja, dass einige Bugs von 12.04 noch behoben werden, da es sich leider subjektiv so anfühlt, als würde die LTS version noch immer nicht ganz rund laufen, obwohl nun bereits die Neue kommt.

Nichtsdestotrotz bin ich natürlich gespannt, wie sich Kubuntu 12.10 nach dem Release anfühlen wird, lang ist es ja nicht mehr hinne.


Den Großteil der Infos hab ich von hier
https://wiki.kubuntu.org/QuantalQuetzal/Beta2/Kubuntu
mehr oder weniger gut ins Deutsche übersetzt und einen kleinen Senf dazu gegeben. Auf dieser Seite bekommt ihr ausführlichere Infos und nochmals den Hinweis die Beta zu testen (nur wer weiß, was eine Beta ist, sollte diese installieren) und Rückmeldung zu geben.

Links:
Blue Systems ::: Unterstützer von Kubuntu
KDE 4.9 ::: Informationen über das neue KDE Release
Calligra Suite ::: Kubuntus neues Officepaket
LightDM ::: Schlanker Ablöser von KDM
Skanlite ::: Programm zum Scannen
Kamoso ::: Macht Videos und Fotos mit eurer Webcam
Owncloud ::: Server und Clientsoftware für eine eigene Wolke

hangup.de Team:

schrieb am 31.08.2012 um 09:09 Uhr

Warteschleifen sind kostenlos

Wie es vor Längerem mal durch die Medien ging, wurde geplant und durchgesetzt, dass Warteschleifen am Telefon kostenlos sein müssen und es erst etwas kostet, wenn der Anrufer tatsächlich eine Leistung bekommt.

Hab grad auf tagesschau.de gelesen, dass das Gesetz wohl eher semidurchdacht ist. (Glauben wir mal daran, dass das Gestz mit bestem Wissen und Gewissen verabschiedet wurde)
Und zwar läuft ist es momentan anscheinend folgendermaßen:

  • Wenn ein Anrufer anruft und in eine Warteschleife kommt, so muss diese Kostenlos sein.
  • Wenn ein Anrufer anruft und sich durch ein Menü navigiert (drücken Sie die 2 für…) und danach in eine sogenannte Nachgelagerte Warteschleife kommt, dann darf diese doch etwas kosten.

Was für ein Quatsch, in der heutigen Zeit ist es doch kein Aufwand mehr einen kleinen Asterisk, oder so, hinzustellen der “Drücken Sie die eins für einen Kundenberater und die 2 um Kaffee zu kochen” sagt und einen erst danach in die Warteschleife schickt.

So, wie legitimier ich diesen Artikel hier? Nicht weil ich über Politik oder so herziehen will, sondern weil ichs wichtig finde das zu wissen, ich selbst dachte bisher, dass jetzt alles kostenlos ist sein sollte, sobald eine Melodie dudelt.
O. k. bisschen über Politik herziehen darf man schon auch :-)

Dies gilt übrigends bis 1. Juni 2013.

hangup.de Team:

schrieb am 22.08.2012 um 08:15 Uhr

Lebensmittelkrise

Warum fühlt man sich von der Politik/den Medien eigentlich immer so veräppelt.

Da steigt der Preis für irgendetwas und schon schreit jede Partei, dass etwas daran schuld ist, was sie weghaben wollen, ohne auf den wirklichen Grund zu schauen.

Mal davon abgesehen, dass diese Art der Diskussion auch in der privaten Gesellschaft immer mehr ankommt, das geht so nicht.

Ist es wirklich nicht möglich herauszufinden, wer das Korn verbraucht?

Und für uns Menschen ist es natürlich wesentlich einfach zu sagen, dass das böse E10 daran schuld ist, als zu akzeptieren, dass jeder Einzelne sein Verhalten ändern müsste. (Was – glaube ich – in unserer Gesellschaft stets an letzter Stelle steht. Siehe Energiewende, warum redet keiner von Energiesparen, Anbieterwechsel usw.)

Ich denke nicht, dass der verlinkte Artikel des Weisheits letzter Schluss ist, aber zur eigenen Meinungsbildung, denke ich oder wie man so schön sagt imho, ist er recht wichtig.

Lebensmittelkrise ::: Interview mit Professor Gernot Klepper, Leiter des Forschungsbereichs “Umwelt und natürliche Ressourcen” am Institut für Weltwirtschaft in Kiel.

hangup.de Team:

schrieb am 17.08.2012 um 08:27 Uhr

Amarok Podcasts Downloadordner

Amarok ist ein recht mächtiges Programm zum Abspielen von Audiodateien von KDE.

Amarok

Möchte man nun einen abonnierten Podcast auf einen externen Datenträger (Tragbarer Player/Handy) laden, geht das folgendermaßen.

  1. Unter Podcasts->Locale Podcasts findet ihr den abonnierten Kanal (wenn nicht, einfach den rss Feed hinzufügen)
  2. Macht einen Rechtsklick auf die gewünschte Episode und einen Klick auf Episode herunterladen. Nach erfolgreichem Download seht ihr einen kleinen Pfeil neben dem Stern (bzw. Podcastsymbol).
  3. Gespeichert ist es nun unter:
    /home/DEINUSER/.kde/share/apps/amarok/podcasts/
    und kann mit dem Dateimanager, ganz normal, aufs Handy geladen werden.

hangup.de Team:

schrieb am 15.08.2012 um 16:50 Uhr

KDE Randa Meetings

Vom 21. bis zum 27. September 2012 Treffen sich Entwickler und arbeiten gezielt (sprinten gg) an Projekten von KDE.

KDE

Das hier sind die Hauptpunkte:

  • The KDE Accessibility team and GNOME Accessibility experts are making it easier to use accessible applications, particularly for people who are visually impaired. Blind and visually impaired users have been invited to provide guidance and assist with testing.
  • KDE Education developers are working on existing and new educational apps for mobile devices.
  • The KDE Multimedia and Amarok teams will be discussing the future of Amarok, particularly on mobile devices. In addition, they will be working with Qt5 in the Phonon Multimedia Framework, which is the foundation for KDE sound applications.
  • Planning for the Plasma Workspaces future, particularly as it relates to KDE Frameworks 5, based on Qt5. This work is critical to defining a common direction and the requirements for moving to an upgraded development environment with minimal disruption to users. The team will also be doing intensive coding.

Laut der Homepage waren diese Treffen immer recht produktive Meilensteine und machen wirklich sinn. Nur brauchs dazu eben Geld und dazu wird momentan aufgerufen:

Click here to lend your support to: KDE Randa Meetings and make a donation at www.pledgie.com !

Ich denk, wenn jemand KDE gut findet und noch nicht dem game gejoint ist und auch noch ein paar Euronen rumliegen hat, dann kann er diese hier loswerden :-)

pledgi.com ::: Spendenseite

KDE News ::: Paar Infos zu dem Meeting

Join the game ::: Erklärung was das Gerede von “join the game” sollte (KDE dauerhaft unterstützen).

http://blog.martin-graesslin.com ::: Hier hat sich jemand die Mühe gemacht, die Hauptziele zu übersetzen.

hangup.de Team:

schrieb am 14.08.2012 um 06:21 Uhr

Wie viel Heterogenität tut gut (AOO und LibO )

Mal davon abgesehen, dass man nicht Tun tut und es für manche ein alter Schuh ist, an mir ging das irgendwie vorbei.

OpenOffice.org von Oracle wurde an die Apache Software Foundation abgegeben und nennt sich Apache OpenOffice (AOO).




Nun erinner ich mich, dass die “The Document Foundation” (Entwickler von LibreOffice (LibO)) doch genau das damals wollten. Also es gab doch Anfragen ob Oracle den Namen OpenOffice.org an die Document Foundation abgeben könnte.
Und jetzt gab Oracle es an eine Foundation aber es wird nicht zusammengearbeitet, sondern jede Stiftung macht ihr eigenes Ding (die Document Foundation ist tatsächlich auch “in the form of a charitable Foundation under German law (gemeinnützige rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts).” aber ist natürlich, egal wo die ansässig sind.).

Die Frage, die sich nun in mir regt, ist:

Kann zu viel Heterogenität die Qualität des Einzelnen verringern?

Gehen wir mal davon aus, dass sich die beiden Projekte noch nicht so weit voneinander entfernt haben, dass die Ziele der Stiftungen (deutsch schreibt sichs einfach besser, sind natürlich offiziell foundations) die gleichen sind und auf Softwareebene die Projekte noch nicht so weit auseinander liegen, dass ein Kompromiss aus beiden möglich wäre.
Warum werden die Projekte nicht zusammengelegt?

Die Manpower bündeln und gemeinsam ein absolut gutes Officepaket auf den Markt bringen und nicht noch mehr Verwirrung stiften (bei Leuten die eh schon Schwierigkeiten haben wird es so noch komplexer).

Ich schaue dabei auf die Linuxdistributionen. Heterogenität ist etwas, das wirklich zu unterstützen ist, doch ab welchem Punkt geht die Heterogenität signifikant (mit hoher Effektstärke) auf die Qualität der einzelnen Produkte?
Ich selber bin großer Fan der KDE Software Compilation 4 und es gibt auch genug Disktributionen, die KDE nutzen, allerdings sind das im zunehmenden Maße kleine oder Neben-Distributionen, abgesehen von Suse. Dabei habe ich das Gefühl, dass es geschickter wäre, wenn sich manche Entwickler etwas zusammenreißen würden und gemeinsam ein Projekt durchziehen würden, selbst Kubuntu fühlt sich manchmal so an, als könnte es noch ein paar anpackende Programmierer vertragen.

Ich hab dabei immer im Kopf, dass eine Distribution für mich sehr schnell ausreicht, doch welche Distribution ist so “fertig”, dass ich sie meinen Eltern oder computerfernen Freunden empfehlen kann?

Um den Kreis zu schließen: Wenn die Menschen hinter den Projekten LibO und AOO nicht vollständig zerstritten, die Ziele und die Software vereinbar sind, wäre es dann nicht besser zu schauen, dass man gemeinsam an etwas arbeitet?
Anders herangengangen: Wenn die Ziele und Sotwaresuiten ähnlich bis gleich sind, gibt es einfach nur zwei Projekte und keine Heterogenität, dann wäre es für die PR der freien Officesuiten sehr ratsam sich zusammen zu tun (und widerspricht der Definition von Heterogenität (Unterscheidung in einem oder mehreren Merkmalen) ).

Quellen:

Apache OpenOffice ::: Ursprung für LibreOffice und jetzt ebenfalls in freier Trägerschaft.

Apache Software Foundation ::: Entwickler von AOO

Definition von Heterogenität ::: In dieser wird Merkmal genutzt

Definition von Merkmal ::: Es sollte sich auch für den computerfernen Anwender etwas unterscheiden, nicht nur in Codezeile 1534

KDE Software Compilation 4::: Grafische Oberfläche, entwickelt von KDE.

Paar nachträgliche Gedanken: Projekte sollten anscheinend einfach nicht zu stark an eine Person gebunden werden – meine momentane Erkenntnise, die sich jederzeit ändern kann. Beispiele find ich grad. Sidux, Aptosid und Kanotix und zum Thema passend: KOffice und Calligra. Vielleicht sollten auch einfach nur die offiziellen Namen niemals an einer Person gebunden sein?

Matthias Hille:

schrieb am 05.08.2012 um 21:31 Uhr

Thinkpad X220 Touchpad ruckelt mit 90 Watt Netzteil

Bei einigen frühen Modellen des Lenovo Thinkpad X220 kann es in Verbindung mit dem “90W Ultraslim AC/DC Combo Adapter” dazu kommen, dass das Touchpad sehr stark ruckelt, wenn der Akku geladen wird und gleichzeitig der Laptop genutzt wird. Dies soll mit später produzierten (>Herbst 2011) Modellen nicht mehr vorkommen. Hier trat das Problem sowohl unter Windows als auch unter Linux auf, aber nur in Verbindung mit dem 90 Watt Netzteil, mit dem Standard 65 Watt Netzteil gab es keine Probleme. Bei Modellen, bei denen man dieses Problem vorfindet, kann man laut dem Lenovo Forum und einem Knowledge Base Artikel eine neue Firmware auf das Touchpad flashen.

Dazu muss man diese Datei herunterladen, diese dann entpacken und unter Windows ausführen. Anschließend wählt man in dem erscheinenden Dialog das Synaptics Touchpad aus und flashed auf dieses die neue Firmware. Dafür wählt man die in der .rar Datei enthaltene Firmware aus und führt den Flashvorgang aus.  Der Dialog ist relativ selbsterklärend. Dies dauert erfahrungsgemäß eine ganze Weile und man sollte aufpassen, dass während des Prozesses der Akku voll genug ist bzw. ein Netzteil angeschlossen ist. Anschließend startet man sein System einmal neu und nun sollte das Touchpad auch mit einem 90 Watt Netzteil einwandfrei arbeiten.

Grundsätzlich sollte man das natürlich nur machen, wenn man weiß was man macht und vor allem wirklich nur bei einem Thinkpad X220!

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hangup.de Team:

schrieb am 30.07.2012 um 22:05 Uhr

Vielfalt durch CSS

Ich hab gerade eine nette Homepage entdeckt.

http://cssdesign.e-workers.de/index.php

Die Idee dahinter ist, dass es eine HTML Datei gibt, welche nicht verändert werden darf. Es sind aber alle aufgefordert die eingebundene CSS Datei so kreativ wie möglich zu bearbeiten.

Es soll gezeigt werden, dass CSS mehr kann als nur “Kästen”.

Die Ergebnisse sind wirklich gut und die CSS Dateien können heruntergeladen und als Anregung genutzt werden.

none.php ::: Unformatierte HTML Datei
archiv.php ::: Übersicht der Ergebnisse was aus der HTML Datei gemacht wurde.

Benni und Jonas:

schrieb am 29.07.2012 um 14:29 Uhr

Olympische Spiele 2012 live im Internet

Mittlerweile haben ja die XXX. Olympischen Spiele begonnen. Wie immer finden etliche Sportwettkämpfe gleichzeitig statt. Anders als in den letzten Jahren übertragen ARD und ZDF nicht mehr auf ihren Digitalkanälen alternative Wettkämpfe als im Hauptprogramm. Das finde ich ehrlich gesagt schade, da auch diese Kanäle mittlerweile in HD ausgestrahlt werden.

Stattdessen stellen die beiden Sender ein großes Programm im Internet zur Verfügung, was sich sehen lassen kann! Bis zu 6 Livestreams im Internet mit jeweils anderen Sportarten ist wirklich super! Dabei ist es prinzipiell egal, auf welchen Sender man setzt, denn sowohl ARD als auch ZDF bieten die gleichen kommentierten Liveschaltungen an.

Ich möchte hier besonders die Timeshift-Funktion hervorheben. Es ist möglich, den Livestream zu pausieren und später an gleicher Stelle weiterzuschauen. Und wenn man zu spät eingeschaltet hat, kann man im Livestream sogar zurückschalten! Diese Funktion sieht man, wenn man mit der Maus auf den Fortschrittsbalken unterhalb des Videobildes fährt. Ein Tooltip verrät die Uhrzeit, zu der man dort wieder einsteigen würde.

Onlineangebot der ARD

olympia.ard.de lautet die Internetadresse, die man sich merken sollte. Es werden übersichtlich die momentan laufenden Wettkämpfe angezeigt. Ein Play-Button neben den Wettkampfarten verrät, ob es einen Livestream dazu gibt. Mit einem Klick auf den Button öffnet den Livestream. Gleichzeit wird ein Fortschrittsbalken angezeigt, der den zeitlichen Fortschritt zeigt.

Im rechten Bereich des Fensters befindet sich ein Liveticker über alle gerade laufende Sportarten. Über die Symbole oberhalb des Tickers lassen sich die Sportarten im Ticker filtern.

Onlineangebot des ZDF

zdfsport.de ist die Olympiaseite des ZDFs. Ein Dirketlink auf das Livestreamangebot findet sich dort. Auch des ZDF bietet eine sehr übersichtliche Zeitplanung der Spiele an. Auf den Zeitstrahl erkennt man sowohl die Start- und Endzeitpunkte der Sportarten sowie die aktuelle Zeit. Per Klick auf die Sportart öffnet sich der Livestream.

Sonstige Onlineangebote

Es scheint offensichtlich, aber der Wikipediaartikel zu den Olympischen Spielen 2012 ist ebenfalls sehr zu empfehlen. Die Informationen sind in der Regel sehr aktuell und wie ich finde auch übersichtlich aufgearbeitet. Ist einen Blick wert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Sommerspiele_2012

Die offizielle Internetseite der Olympischen Sommerspiele kann ich auch empfehlen. Neben den Ergebnissen, Statistiken und Berichten gibt es dort auch Steckbriefe der Teilnehmer, Liveticker und vieles mehr.
http://www.london2012.com/

Der offizielle Livestream des olympischen Kommitees wird sogar – auch das ist eine Premiere – auf Youtube gestreamt. Leider sind diese Streams nur in 60 Ländern zu empfangen, dort aber in HD. Deutschland gehört nicht dazu. Dennoch gibt es dort viele interessante Videos über Hintergründe und Vorbereitungen auf die Spiele.
http://www.youtube.com/london2012

Welche Internseiten benutzt ihr für die Informationsbeschaffung?

 

Janosch Maier:

schrieb am 17.07.2012 um 08:54 Uhr

Steam für Linux

Endlich kommt Steam für Linux. Infos dazu gibt es im neuen Steam Blog: Steam’d Penguins

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Benni und Jonas:

schrieb am 28.06.2012 um 07:27 Uhr

Google Scholar in neuem Gewand

Bei Suchen im Internet ist den meisten Benutzern klar, dass Google die besten Ergebnisse bietet. Dazu – und dafür wird Google oft kritisiert – sammelt der Konzern Unmengen an Daten über uns Benutzer, wertet sie aus und passt so jedem Suchenden individuell die Suchergebnisse an. Je nach benutztem PC bzw. angmeldetem Benutzer kann die Suche nach ein und demselben Suchbegriff zwei völlig unterschiedliche Ergebnislisten bieten.

Durch die hohe Leistungsstärke der „normalen“ Internetsuche beeindruckt, bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass die Wissenschaftssuchmaschine Google Scholar ähnlich gute Ergebnisse liefert. Pustekuchen. Bisher sah Scholar eher so aus, als wäre es in Gründungsjahr 2004 stehen geblieben. Während die Standardsuche große Fortschritte in Sachen Benutzerfreundlichkeit via HTML5 und Ajax machte, bestand Scholar noch aus veralteten Suchmasken und -einstellungen.

Das hat sich nun endlich geändert. Das Projekt ist doch noch nicht so tot, wie ich bisher dachte. Das Interface wurde erneuert, wenn auch keine neuen Funktionen hinzukamen. Immerhin kann man jetzt mit einem Mausklick die Zeiträume für die Suchergebnisse einstellen, das war vorher über ein Dropdown-Menü möglich.

Das neue Google Scholar Interface. Die Neuerungen sind hervorgehoben

Was mich aber noch ärgert, ist die fehlende Autovervollständigung. Während das bei der Standardsuche schon lange nicht mehr wegzudenken ist, fehlt dieses Feature im Wissenschaftsbereich noch. Das würde Rechtschreib- bzw. Tippfehlern vorbeugen und gäbe verwandte Suchvorschläge.

Als weiteres Feature hätte ich mir gewünscht, dass man nicht nur Zitate und Patente von der Suche ausschließen kann, sondern auch kommerzielle Ergebnisse, etwa von Springerlink. Prinzipiell hat Google einen enormen Wettbewerbsvorteil durch die große Datenbank von Google Books, aber das fehlende Aussortieren von kostenpflichtigen Ergebnissen macht die Ergebnisse weiterhin weitgehend unbrauchbar.

Habt ihr schon Erfahrungen mit Wissenschaftssuchmaschinen gesammelt? Was haltet ihr von BASE, Scirus und Co.?

Michael Schmitt:

schrieb am 27.06.2012 um 11:28 Uhr

Neue Fonts auf dem Kobo Touch installieren

Ich nutze meinen Ebook Reader nun seit knapp 2 Monaten und möchte das Gerät für kein Geld in der Welt mehr hergeben. Nach 10.000 gelesenen Seiten habe ich jedoch Lust das Gerät zu modifizieren und ein wenig zu basteln. Neben einer angepassten Firmware habe ich auch ein paar neue Schriftarten auf dem Gerät installiert.

Das Prinzip ist simpel:

  •  Reader mit dem Rechner verbinden
  • Verzeichniss fonts auf dem Kobo erstellen
  • gewünschte Fonts kopieren
  • auf dem Gerät die Schriftart wechseln – siehe Screenshots

Ich nutze im Moment DroidSans weil ich serifenlose Schriften mag. Hier der Schnelldurchgang, um den Font unter Linux zu installieren  - ich nutze Ubuntu 10*?:

ms@nostromo:/media/KOBOeReader$ mkdir fonts
ms@nostromo:/media/KOBOeReader$ cp /usr/share/fonts/truetype/ttf-droid/DroidSans.ttf ./
ms@nostromo:/media/KOBOeReader$ sync

Ich habe bis jetzt nur TrueType Fonts getestet – zu PS Fonts kann ich nichts sagen.

Weitere Fonts findest Du in Deinem System unter /usr/share/fonts/ oder im Netz, z.B. bei den Google Webfonts.

 

Hier noch ein paar Screenshots:

 

1 2 3

 

Am Ende bleibt noch die Frage, welche Schriftarten Ihr als besonders angenehm auf Ebookreadern empfindet. Ich nutze am Rechner primär Consolas,  Courier, falls mal ein Dokument raus muß Meta FF. Auf dem EInk Display gefallen die mir leider nicht so gut.

 

 

Ps.: Sollte Euch dieser Beitrag gefallen haben und Ihr kein Adblock+ habt klickt bitte auf die Reklame :)

Matthias Hille:

schrieb am 02.06.2012 um 10:00 Uhr

Podcatcher – Podcast Client für Android

Podkicker

Podkicker

Ich nutze seit einiger Zeit Podcatcher auf meinem Android Device. Im Wesentlichen stellt die App ein Podcast Verzeichnis bereit, man kann diese und auch manuell eingetragene Podcasts abonnieren und sich automatisch über neue Episoden benachrichtigen lassen. Diese kann man wahlweise streamen, automatisch sofort downloaden oder manuell bei guter Internetverbindung downloaden. Man hat recht viele Einstellungsmöglichkeiten und kann beispielsweise definieren, dass neue Episoden nur im W-LAN heruntergeladen werden sollen.

Flattr

Seit kurzem kann nun die Pro-Version, welche man für 1,99€ erwerben kann, eine wunderbare Flattr-Integration über die man sehr schnell beim Hören, dem Podcaster ein wenig zurückgeben kann. Bei Instacast wurde diese Integration leider kürzlich von Apple blockiert, aber im Android Play Store gibt es solche Beschränkungen glücklicherweise nicht. Dafür hat Podkicker zwar bislang noch keine Auto-Flattr Funktion, mit welcher automatisch alle gehörten Podcasts geflattred werden, aber das kann durchaus noch kommen.

Ich finde die 1,99€ für die Pro-Version durchaus angebracht, leider fehlt der Flattr-Button für die App an sich innerhalb der App momentan etwas, so oft wie ich die App nutze, hätte ich dort gerne nochmal drauf geklickt. Was nutzt ihr als Podcast-Client oder wie hört ihr Podcasts?

flattr this!

Benni und Jonas:

schrieb am 27.05.2012 um 21:05 Uhr

App der Woche: c:geo opensource

c:geo – opensource
Genre GPS-Anwendung
Preis kostenlos
Homepage Google Play

Mit der Android-App c:geo opensource ist es möglich, kostenlos mobil auf die Datenbank von geocaching.com zuzugreifen. Damit kann man auf dem Smartphone, sofern vorhanden, mit dem GPS-Modul seine Umgebung nach Geocaches durchkämmen und suchen.

Installation

Die Installation geht ganz einfach aus dem Android-Markt. Die App ist kostenlos und werbefrei sowie Open Source. c:geo ist nur für Android verfügbar.

Benutzung

Nach Eingabe der Benutzerdaten von geocaching.com kann man die App nutzen. Es gibt Funktionen mit der man örtlich nahe Geocaches in einer Liste anzeigen lassen kann, sowie die Entfernung zu ihnen. Außerdem kann man auf einer Live Karte die nächsten Caches auf einer Landkarte sehen. Eine umfangreiche Suchfunktion ist vorhanden.
Wenn man sich für einen Geocache entschieden hat, wird die Beschreibung und die Kommentare angezeigt, sowie alle relevanten Informationen. Die Position kann man sich in Google Maps anzeigen lassen, ebenso kann eine Route über das Navigationsprogramm errechnet werden.

Fazit

Eine sehr schöne App, es erspart einen viel Vorbereitungszeit und erleichtert die Suche erheblich, in dem man bei genauen Koordinaten direkt dorthingeführt wird. Begrenzender Faktor ist natürlich die Genauigkeit des im Smartphone eingebauten GPS.
Bisher funktioniert es allerdings ausschließlich mit Daten von geocaching.com, andere Geocachingseiten werden nicht unterstützt.

device-2012-05-27-201643 device-2012-05-27-201658 device-2012-05-27-201626 device-2012-05-27-201606

Enrico Wolff:

schrieb am 25.04.2012 um 22:16 Uhr

[App-Update] Google Maps mit 2 neuen Features

Google Maps wurde soeben in der Version 6.6.0 veröffentlicht. Die Änderungen halten sich in Grenzen, hinzugekommen sind lediglich 2 neue Features:

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  • Höhendaten zum “Messen”-Lab hinzugefügt
  • Maßstabsleiste und Zoom-Schaltflächen sind jetzt in den Einstellungen (vorher in Labs)
Maps Maps
Preis: Kostenlos

Preis: Kostenlos
Größe: Variiert je nach Gerät
Kategorie: Reisen & Lokales
Entwickler: Google Inc.
Installationen: 100.000.000 – 500.000.000
Vorgestellte Version: Variiert je nach Gerät
Einstufung des Inhalts: Mittlere Stufe
Durchschnittliche Bewertung: 4,4 / 5 bei 1.767.161 Bewertungen
Erforderliche Android-Version: Variiert je nach Gerät

Berechtigungen:

  • Kontoliste verwalten
  • Informationen zur Authentifizierung eines Kontos verwenden
  • Google Maps
  • Telefonnummern direkt anrufen
  • Audio aufnehmen
  • Ungefährer (netzwerkbasierter) Standort
  • Genauer (GPS-) Standort
  • Nahfeldkommunikation steuern
  • Uneingeschränkter Internetzugriff
  • Kontaktdaten lesen
  • Kontakdaten schreiben
  • Telefonstatus lesen und identifizieren
  • Inhalt des USB-Speichers und der SD-Karte ändern / löschen
  • Aktive Apps abrufen
  • Standby-Modus des Tablets deaktivieren, Standby-Modus des Telefons deaktivieren
  • Tastensperren deaktivieren
  • WLAN-Status ändern
  • Bekannte Konten suchen
  • Konfigurierte Konten anzeigen
  • Google-Servicekonfiguration lesen
  • Vibrationsalarm steuern
  • WLAN-Status anzeigen
  • Netzwerkstatus anzeigen
  • Daten aus dem Internet abrufen
  • Automatisch nach dem Booten starten

[nggallery id=3]

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Enrico Wolff:

schrieb am 25.04.2012 um 21:27 Uhr

[App] Post mobil – Services der Post unterwegs nutzen

Schnell mal schauen wo der nächste Briefkasten ist? Oder welche Filiale der Post gleich um die Ecke ist? Aber wie lange hat sie noch geöffnet? Um sich diese Fragen schnell zu beantworten kann man “Post mobil” der Deutschen Post nutzen.

<script type="text/javascript"> </script> <script src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js" type="text/javascript"> </script>

Im Startbildschirm könnt ihr euren gewünschten Service aussuchen. Filiale suchen, Briefkasten suchen, Postleitzahl suchen, Sendungsverfolgung Brief / Paket, Funcard, Handyporto und Preise und Formate. Besonders den Bereich der Formate finde ich ganz praktisch, da ich mir das zum Beispiel nie merken kann. Bei der Filialsuche kann man auswählen welchen Bereich diese abdecken soll. Ob dort ein Briefkasten, Postbankstelle oder ein Briefmarkenautomat sein soll. Es sind auch noch einige Filtermöglichkeiten mehr im Angebot.

Anhand eurer Position wird dann der Umkreis nach den gewünschten Zielen abgesucht und aufgelistet. Über Google Maps kann man sich dann auch gleich dorthin navigieren lassen.

Ein grober Nachteil ist meiner Meinung nach das Handyporto. Preislich ist es um einiges teurer als per Briefmarke. Wenn aber mal Not am Mann sein sollte sind für den Einen oder Anderen die Mehrkosten vielleicht auch vertretbar.

Preis: Kostenlos
Größe: 858 kB
Kategorie: Effizienz-Tools
Entwickler: DEUTSCHE POST AG
Installationen: 100.000 – 500.000
Vorgestellte Version: 1.3.1
Einstufung des Inhalts: Niedrige Stufe
Durchschnittliche Bewertung: 4,0 / 5 bei 2.290 Bewertungen
Erforderliche Android-Version: 1.6 oder höher

Berechtigungen:

  • Telefonnummern direkt anrufen
  • SMS senden
  • Ungefährer (netzwerkbasierter) Standort
  • Genauer (GPS-) Standort
  • Uneingeschränkter Internetzugriff
[nggallery id=2]
<script type="text/javascript"> </script> <script src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js" type="text/javascript"> </script>

Enrico Wolff:

schrieb am 18.04.2012 um 22:15 Uhr

[App] DroidIris – Für die schnelle Bildersuche

Gelegentlich sucht man in der Suchmaschine seines Vertrauens nach Bildern. Um nicht immer den Weg über die (mobilen) Internetseiten gehen zu müssen kann man DroidIris verwenden. Ich nutze sie mittlerweile bei jeder Bildersuche, da es wirklich um einiges komfortabler als diverse Webseiten ist.

In den Such-Einstellungen ist es möglich die Suchmaschine des Vertrauens zur Bildersuche zu nutzen. Alternativ kann man auch diverse andere Dienste zum Durchsuchen nutzen.

<script type="text/javascript"> </script> <script src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js" type="text/javascript"> </script>

Zur Auswahl stehen aktuell:

  • Google
  • Bing
  • Flickr
  • Picasa
  • Youtube
  • DeviantART
  • Vi.sualize.us

Engine DroidIris

Daneben kann man noch nach der Bildgröße filtern und Safe Search ein- und ausschalten. Heißt, ob Inhalte Ü18 angezeigt werden sollen oder nicht.

Filter DroidIris

Unter dem Punkt History wird der Suchverlauf angezeigt. Allerdings kann man in den App-Einstellungen einstellen, dass der der Suchverlauf beim Beenden gelöscht wird. Man kann dort auch den Cache manuell löschen oder ihn beim Beenden automatisch löschen lassen. Beim Starten der App ist als Standard-Suche “space” aktiviert. Dies kann man bei Bedarf ebenfalls ändern oder man lässt die letzte Suche beim nächsten Start wieder erscheinen.

Nach der Suche werden die Bilder dann schön übersichtlich als scrollbare Wand präsentiert. Diese kann man nach rechts und links verschieben um so durch die gefundenen Bilder zu navigieren.

Da hier gerade ein Lied von ihr im TV läuft, und weil mir gerade nichts besseren eingefallen ist, habe ich als Beispiel Whitney Houston gewählt. Hat man das passende Bild gefunden kann man es auswählen und damit vergrößern. Es wird eine Leiste eingeblendet die einem für das einzelne Bild noch verschiedene Optionen bietet: Vollbild (Ausblenden der Leiste), Speichern, Als Hintergrund festlegen, Teilen und Details (Aufrufen der Internetseite von der das Foto ist).

Es gibt auch eine kostenpflichtige Version die aktuell 0,99 € kostet. Damit kann man zusätzlich seine SD-Karte, Picasa / Google+ – und Facebook-Alben durchsuchen.

Preis: kostenlos
Größe: 238 kB
Kategorie: Medien & Videos
Installationen: 100.000 – 500.000
Vorgestellte Version: 2.3
Einstufung des Inhalts: Alle Stufen
Durchschnittliche Bewertung: 4,6 / 5 bei 2.656 Bewertungen
Erforderliche Android-Version: 2.1 oder höher

Berechtigungen:

  • Uneingeschränkter Internetzugriff
  • Inhalt des USB-Speichers und der SD-Karte ändern/löschen
  • Standby-Modus des Tablets deaktivieren / Standby-Modus des Telefons deaktivieren
  • Netzwerkstatus anzeigen
  • Hintergrund festlegen

Florian Bugiel:

schrieb am 22.03.2012 um 08:02 Uhr

Das Internet wird Chefsache

Aufhänger dieses Blogartikels ist die Tagung des Wirtschaftsrates der CDU. Auf dieser fordern CDU & FDP eine “kluge Regulierung” des Internets zum Wohle… Zu wessen Wohl wird leider nicht gesagt. “Auch ein freies Internet braucht ein Mindestmaß an Regulierung” behauptet unser Vizekanzler Rösler. Und schon diese Formulierung zeigt uns, wohin der Weg der Koalition führen soll: “Netzpolitik ist immer auch Wirtschaftspolitik.”.

Laut Rösler müssen Marken- und Urheberrechte im Internet durchsetzbar sein, um am Ende kein “wertloses Internet” zu haben. Dies zeigt deutlich, dass lediglich eine monetäre Wertschöpfung für die FDP als wertvoll betrachtet wird. Werte wie Meinungsfreiheit, Informationsverbreitung und Kommunikation, die das Internet bietet wie nichts zuvor in der Geschichte der Menschheit, sind für viele Menschen hoffentlich wichtiger als Geld.

Auch wenn die FDP nach der nächsten Wahl eventuell Geschichte ist, löst dies nicht das Problem. Es stellt sich grundsätzlich die Frage, was in der Gesellschaft weiter verbreitet ist: der ethische Idealismus oder der Materialismus?

In der Politik dürfte diese Frage leicht zu beantworten sein. Die Aussagen Röslers treffen offensichtlich die Meinung der CDU und die Leiterin der Arbeitsgruppe Netzpolitik Dorothee Belz (CDU) ergänzt die Notwendigkeit der Durchsetzung von Patenten im Netz, damit “nicht eine Welt entsteht, in der jeder beliebig kopieren kann”.

Diese Welt existiert bereits. Sie funktioniert durch Kopieren. Sie nennt sich Internet!

Jan Hofmann:

schrieb am 19.03.2012 um 00:14 Uhr

Spotify: Warum ich bei Rdio bleibe

Spotify hat dieser Tage eine Menge Aufmerksamkeit erzeugt: Der Urvater der Musiktreamingdienste ist als einer der letzten nun endlich auch im deutschen Internet zu Hause. Selbstverständlich kam ich nicht drum herum und habe mir sofort den aktuellen Client heruntergeladen; mein uraltes UK-Login funktionierte noch, also glücklicherweise keine Zwangskopplung mit Facebook notwendig.

Ich will an dieser Stelle gar nicht auf die einzelnen Dienste eingehen, alle haben mehr oder weniger das Identische Musikrepertoire und die Kosten für die Premiumaccounts sind ebenfalls alle recht identisch.

Applikationen für iOS und OSX haben alle drei von mir bislang ausprobierten. Simfy kommt in Form einer Air-Applikation daher, Rdio hat eine native Grundgui mit eingebettetem Webkit und Spotify hat eine komplett native OSX-Applikation.

Auf iOS Seite sind die Applikationen von Simfy und Rdio sehr ähnlich und gut zu benutzen. Spotify hingegen finde ich ein wenig verwirrend und nicht ganz so gelungen, mag aber Geschmackssache sein.

Nach diesem ersten Überblick spricht aufgrund der nativen Aplikation für OSX erst einmal vieles für Spotify. (Zumal aufgrund der Spotify-API eine Menge nützliche Zusatzprogramme existieren) Es gibt allerdings ein Problem, welches mich anfangs bei Simfy schon extremst gestört hat und mich nun bei Spotify wieder einholt: Wie lege ich mir meinen eigenen Liederpool an?

Bei Simfy und Spotify habe ich zwei Möglichkeiten: Lieder faven oder in eine Playlist speichern. Finde ich beides nicht optimal. Was will ich? Ich will mir meine eigene Untersammlung von dem gesamten Pool an Musik anlegen. Möglichkeit  eins wäre also, dass ich all die Lieder fave, die mir gefallen. Das ist aber nicht genau das, was ich möchte, denn ich habe so keine Möglichkeit mehr, innerhalb meiner Sammlung zu faven. Die andere Möglichkeit wäre, mir eine Playlist anzulegen. Pro Album? Pro Interpret? Pro irgendwas? Um dann eine ellenlange Liste an Playlisten zu haben? Was mache ich dann, wenn ich mal eine “richtige” Playlist anlegen will? Also auch eher suboptimal, mal abgesehen davon, dass die Playlistverwaltungen beider Programme eher, nennen wir es “rudimentär” sind.

Rdio kann ebenfalls Playlisten anlegen und faven, aber es kann noch genau einen Punkt mehr: Eine eigene Sammlung anlegen. Ich kann Alben, Titel und Interpreten in meine Sammlung aufnehmen. Diese kann ich dann, genau wie in einem stinknormalem Musikverwaltungsprogramm wie iTunes oder Amarok durchsuchen und sortieren, nach Interpreten, Alben oder sonstwas. Meine Alben, meine Musik, meine Titel. Und ich kann Dinge in meiner Sammlung faven. Und mir Playlisten anlegen.

Killerfeature. Und genau deswegen bleibe ich bei Rdio.

Benni und Jonas:

schrieb am 11.03.2012 um 10:41 Uhr

App der Woche: Truecrypt

Truecrypt
Genre Verschlüsselungssoftware
Preis kostenlos
Homepage Truecrypt

Wenn man mal Daten hat, die man aus den verschiedensten Gründen auch immer nicht offen auf der Festplatte liegen haben möchte, so gibt es dafür verschiedene Möglichkeiten. Eine sehr einfache dafür ist Truecrypt.

Installation

Truecrypt ist nicht in den Quellen vorhanden, aber man kann es von der Projekthomepage runterladen.
Auf die richtige Version achten und dann mit Doppelklick installieren.

Benutzung

Es gibt zwei Möglichkeiten, seine Dateien zu verschlüsseln, zum einen kann man eine ganze Partition oder auch Festplatte bzw. USB-Stick verschlüsseln. Die andere Möglichkeit ist es, einen sogenannten Container zu erstellen, der von außen wie eine große Datei aussieht, in den man seine Dateien ablegen kann.

Truecrypt mit einem eingebundenen Hidden Container

Truecrypt mit einem eingebundenen Hidden Container

Ein Sicherheitsfeature an diesen Containern ist die Möglichkeit einen sogenannten Hidden Container anzulegen. Dabei wird eine Datei angelegt, in der zwei Container enthalten sind. Die Idee dahinter ist, dass man unter Umständen gezwungen sein könnte, sein Passwort preiszugeben. Dann kann man das eine Passwort angeben, das den ersten Container öffnet, in dem keine relevanten Daten sind, während die wichtigen Daten noch im zweiten Container verschlüsselt sind.
Die Anlage der Container ist eigentlich selbsterklärend und schnell erledigt.
Die Container und verschlüsselten Partition können dann über das Programm wieder mit dem Passwort eingebunden werden.

Fazit

Truecrypt ist eine einfache und praktikable Lösung für die Verschlüsselung einfacher Daten oder von USB-Sticks, die auch Plattformübergreifend eingesetzt werden sollen. Für die Komplettverschlüsselung von ganzen Systemen gibt es sicherlich praktikablere Lösungen.

Benni und Jonas:

schrieb am 07.03.2012 um 09:39 Uhr

Kurztest: Ubuntu 12.04

Normalerweise mache ich immer beim erscheinen der ersten Beta ein Upgrade auf die neue Ubuntu-Version, da sie zu diesem Zeitpunkt schon im Großen und Ganzen benutzbar ist. So auch dieses mal.
Das Update geht relativ simpel, als erstes alle Fremdquellen deaktivieren, dann in ein Terminal sudo update-manager -d eingeben und den Anweisungen folgen. Es müssen ungefähr 1,5 GB an neuen Paketen heruntergeladen und installiert werden. Das kann, abhängig von der Internetverbindung und dem Computer ein bisschen dauern. Nach einen Neustart hat man dann das neue System.

Was ist neu?

Die erste Neuerung, die einem ins Gesicht springt, ist der der Displaymanager. An der Oberfläche von LightDM wurde ein bisschen gearbeitet. Ob das jetzt notwendig war, darüber lässt sich streiten, es hat ja auch in Oneiric alles funktioniert und schön sah es auch schon aus.
Der Desktop sieht dann erstmal so aus, wie das alte Ubuntu.
Die Neuerungen sind in den Details zu finden.

Die neue Video-Lense

Die neue Video-Lense

Die Dash hat eine andere Startseite spendiert bekommen, die acht großen Symbole wurden durch eine Ansicht der zuletzt verwendeten Programme, Datein und heruntergeladenen Dateien ersetzt.
Ist auf jeden Fall praktischer, da die vier Standardprogramme auch in der Seitenleiste vertreten sind. Allerdings fand ich die alte Dash optisch ansprechender ;) .
Eine weitere Neuerung die ins Auge springt, ist die Video-Lense. hier kann man jetzt nicht nur Videos, die Lokal auf dem Computer vorhanden sind, suchen, sondern auch in den Verschieden Internetquellen suchen. Wenn man ein Internetvideo anklickt, wird es im Browser geöffnet. Leider fehlen die Mediatheken von ARD und ZDF.
Neu ist auch das Head Up Display, kurz HUD. Wenn man in einem Programm die alt-Taste drückt, der kann eingeben, welchen Menüpunkt er klicken möchte und muss so nicht mehr die Maus benutzen.
Eine sehr interessante Erweiterung wie ich finde. Weitere kleinere Änderungen sind im Einstellungsmenü passiert.

HUD in Benutzung

HUD in Benutzung

Eine weitere Verbesserung ist die Erhöhung der Akkulaufzeit. Zumindest auf meinem Laptop (Intel i7) ist die maximale Akkulaufzeit um ungefähr eine Stunde gestiegen.

Soweit die positiven Änderungen, es gibt aber auch negative Seiten.
Zum einen wurde Banshee durch Rhythmbox ersetzt, was ich zwar verstehen kann, aber nicht gut finde. Was ich absolut nicht verstehen kann ist, warum der intelligente Autohide Modus der Sidebar abgeschafft wurde. In Ubuntu Oneiric konnte man die Sidebar einblenden lassen, wenn Platz ist (nicht maximierte Fenster, leerer Desktop), und wenn kein Platz war, wurde sie versteckt.
Diese Option ist nun weg, man kann die Sidebar entweder auf immer da oder auf Autohide stellen, so dass sie auch dann nicht sichtbar ist, wenn man kein Fenster geöffnet hat.
Die Gründe für die Entfernung dieser Möglichkeit sind mir völlig schleierhaft. Hoffentlich gibt es irgendwann eine Erweiterung/ein Programm was dies wieder möglich macht.

Fazit

Viele gute Neuerungen, ein paar Kleinigkeiten, die mir missfallen, aber ansonsten ein ganz gutes Release bisher.
Gut find ich, dass Unity sich immer besser nur mit der Tastatur bedienen lässt, oder zumindest ist man mit Tastatur in vielen Sachen erheblich schneller.
12.04 wird also auch nicht, das perfekte Release, aber man muss Canonical ja auch Gelegenheit zum verbessern geben ;)

Florian Bugiel:

schrieb am 04.03.2012 um 14:30 Uhr

Lesetipp: Miss Tschörmänie

Seit langer Zeit lese ich zur Zeit wieder einen Comic. Der Zeichner Heiko Sakurai zeigt auf seiner Internetseite Cartoons zur Tagespolitik. In Miss Tschörmänie: Wie aus Angie unsere Kanzlerin wurde erzählen er und die Autorin Miriam Hollstein die Geschichte wie Klein-Angie unser Staatsoberhaupt wurde. Ob man sie mag oder nicht – das Buch ist gewohnt amüsant. Und lehrreich. Ganz ernst nimmt es sich wohl übrigens nicht. Genauso wie viele von Angies (Ex-)Kollegen.

Jan Hofmann:

schrieb am 01.03.2012 um 21:13 Uhr

Philips Fidelio DS1100 – (k)eine Kaufempfehlung

Sounddocks für iPhones gibt es wie Sand am Meer. Zieht man von dieser Masse an Docks aber all diejenigen ab, die zu groß für einen Nachttisch sind, unter 120€ liegen, kompatibel zu einem iPhone mit Case sind, nicht schwarz sind, einen akzeptablen Klang haben, und (das größte Ausschlusskriterium), nicht ein Schlag in das designverwöhnte Gesicht eines Appleusers gleichkommen, so beschränkt sich die Auswahl so ziemlich auf exakt ein Gerät: Das Philips Fidelio DS1100.

Klein, weiß, rund, chic, schlicht, grandioser Sound, bumperkompatibel und das ganze für 57€. Im Detail:

Optik

Das Gerät ist relativ klein, extrem schlicht, weiß mit grauem Lautsprecherstoff oben und einer gebürsteten Metalleinheit in der Mitte, mit Knöpfen für Lauter, Leiser, Uhr- und Raumbeleuchtung. Die Uhr scheint von innen durch das weiße Plastik, das Raumlicht ebenfalls. Das Uhrenlicht lässt sich in drei Stufen dimmen, geht aber nicht komplett aus. Das Raumlicht lässt sich ebenfalls in drei Stufen regeln, mit dem Unterschied, dass die kleinste Stufe aus bedeutet. Das iPhone passt mit Bumper (oder sonstigem Case) und wird durch eine kleine Stütze von hinten stabilisiert. Insgesamt ein Augenschmauß.

Sound

Der Sound ist (für diese Größe) bei Zimmerlautstärke und auch in lauteren Regionen tatsächlich umwerfend! Gute Höhen und durchaus akzeptable Tiefen, wo auch immer die bei dem kleinen Gerät erzeugt werden. In den drei bis vier leisesten Stufen ist der Sound allerdings recht dumpf, was vor allem beim abendlichen Podcasthören stört. Es fehlt den Stimmen an Höhen und man muss es schon recht laut machen um angenehm zuhören zu können. Verstärkt wird dies noch, wenn die Sprecher von sich aus schon recht basslastige Stimmen haben. Zum Einschlafen ist es dann allerdings nicht mehr geeignet.

Kritik

Soweit so gut, kommen wir zu den negativen Punkten: Es rauscht und brummt. Zum einen ist ein leises Grundrauschen zu vernehmen, sobald das iPhone steckt, zum anderen ist es nicht gut genug gegen WLAN und GSM Strahlung abgeschirmt. Sobald auf dem WLAN oder dem GSM Aktivität herrscht, kann man das, wenn auch nur sehr leise, hören. Aber man kann es hören, vor allem wenn im Schlafzimmer alles ruhig ist und man in 50 Zentimetern Entfernung zum Gerät liegt.

Fazit

Da ich eh schon einen leichten Schlaf habe, kann ich brummende und rauschende Geräte neben meinem Ohr nicht gebrauchen. Damit ist es für mich und für das Schlafzimmer als Gerät für den Nachttisch leider nicht geeignet.

Sollte man das Gerät allerdings tagsüber, im Büro, im Arbeitszimmer, im Badezimmer, in der Küche oder sonstwo betreiben wollen, so kann ich es aufgrund des Preises, des Designs und vor allem des Klanges, uneingeschränkt empfehlen. Die Störgeräusche nimmt man wirklich nur in einer absolut stillen Umgebung war.

Ich lasse mich übrigens auch gerne mit Tipps von euch überraschen, falls ihr noch ein Gerät kennt, welches den obigen Anforderungen entspricht…

Jan Hofmann:

schrieb am 26.02.2012 um 21:18 Uhr

Hardwarespezifikationen bei Smartphones – Oder: Dinge, die niemand braucht

Bildquelle:  engadget.com

Heute Nachmittag hat Huawei sein neues Quad-Cor-Smartphone vorgestellt. Es hat einen beeindruckenden 4-Kern Prozessor mit 1,5Ghz und der Bezeichnung K3V2 und 1GB RAM. Dazu Dolby Mobile 3.0 Plus, ein riesiges 4,5″ IPS+ Display mit 32bit Farbtiefe, HSPA+ und LTE. Wow.

Aber Huawei reklamiert für sein neues Spitzenmodell Spitzenwerte. Im Vergleich zu anderen Smartphones mit Quad-Core-Prozessor sei es nicht nur schneller, betonte Huawei-Chef Richard Youm bei der Vorstellung. Das Unternehmen habe auf die Kunden gehört und deswegen ein Gerät gebaut, welches bei der Geschwindigkeit, dem Handling, Sound- und Videoqualität und bei der Akkulaufzeit seinesgleichen suche.

Quelle: heise.de – Huawei präsentiert Quadcore-Smartphone

Klingt ja alles erst ein Mal nicht schlecht, erinnert mich aber irgendwie an die 90er Jahre, in denen Ghz-Zahlen das A und O waren. Mehr Ghz = schneller, besser, tiefer, breiter. Ganz ehrlich, wen interessieren solche Werte?

Sicherlich ist es in einem gewissen Maße für Entwickler interessant. Aber für Endanwender? Kein Stück. Was ist bei einem Smartphone im Hinblick auf die Hardware interessant? Es soll klein, handlich und nicht zu schwer sein, möglichst lange Akkulaufzeit wäre schön, die Kamera sollte als Immer-dabei-Kamera ausreichen und der Speicher sollte für alles genügen, was man immer so an Daten dabei haben will. Auch wäre es gut, wen es chic aussieht und es wertig anmutet. Der wichtigste Punkt an einem Smartphone heutzutage ist aber die Software und das Zusammenspiel zwischen eben dieser und dem Gerät.

Solange alles, was ich mit meinem Gerät machen möchte schnell und angenehm funktioniert, ist es mir gelinde gesagt scheißegal, wie viel Ghz der Prozessor hat, geschweige denn, wieviele Kerne.

Ein aktuelles iPhone 4S hat einen DualCore Prozessor, der mit 800Mhz getaktet ist. Halb so viel Kerne, halb so viel Ghz. Trotzdem läuft iOS fluffiger als Android.

Mag ja sein, dass man auf die Prozessorwerte angewiesen ist, wenn man Ubuntu auf seinem Android Phone laufen lassen will, aber sonst?

Natürlich bin ich, auch aus Berufsgründen, technikaffin genug, um mich für die inneren Werte zu interessieren, aber eigentlich will ich nur, dass alles läuft. Und wenn Apple seinen eigenen Prozessor baut, den sie mit der Software abstimmen und für ein besseres Erlebnis nur halb so viel Ghz und Kerne brauchen, dann zeigt das mal wieder: Zahlen sind nicht alles. Das war damals mit den Prozessoren der PCs so, und das ist heute bei den Prozessoren der Smartphones so.

In diesem Sinne: Die 90er haben angerufen und wollen ihre TechSpecs zurück ;)

Jan Hofmann:

schrieb am 26.02.2012 um 01:32 Uhr

“Hannover Night Lights”

 

Ich war heute mal wieder seit langem mit meiner Kamera in Hannover unterwegs. Thema war “Hannover bei Nacht”. Das komplette Set “Hannover Night Lights” könnt ihr euch auf Flickr anschauen!

Enrico Wolff:

schrieb am 21.02.2012 um 22:09 Uhr

Test

Nur ein Test.

Florian Bugiel:

schrieb am 21.02.2012 um 09:18 Uhr

Lesetipp: Operation Schneewolf

Der Thriller Operation Schneewolf von Glenn Meade ist unheimlich fesselnd. Er spielt 1952 in einer Welt, die unter den Nachwehen des zweiten Weltkriegs leidet und hat dabei alles, was man erwartet: CIA, KGB, Agenten, tragische Schicksale und einen Hauch von Menschlichkeit, der immer wieder durchscheint.

Dies alles macht Lust auf mehr, so dass Operation Schneewolf sicherlich nicht das letzte Buch von Glenn Meade sein wird, das ich lesen werde.

Florian Bugiel:

schrieb am 19.02.2012 um 23:03 Uhr

Chronique scandaleuse des Verfassungsschutzes

Ein Artikel in der Zeit brachte mich auf die Idee, den Dienst dipity auszuprobieren und die Pleiten Pech und Pannen des deutschen Verfassungsschutzes zu visualisieren. Dipity bietet die Möglichkeit hübsche Zeitachsen zu erstellen. Das Einfügen von Ereignissen geht schnell und das Ergebnis ist übersichtlich und Flash-frei. Davon abgesehen zeigt diese Zeitachse, wie häufig unser Verfassungsschutz Skandale produziert.

Werft mal einen Blick darauf:

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Chronique scandaleuse des Verfassungsschutzes on Dipity.

Florian Bugiel:

schrieb am 19.02.2012 um 21:11 Uhr

Crowdfunding im Mainstream angekommen

Crowdfunding hat eine breite Öffentlichkeit erreicht. Dies zumindest ist mein Eindruck, nachdem ich zuletzt für einen Artikel in der Welt am Sonntag interviewt wurde.

Ein Projekt wie Stromberg – Der Film erreicht innerhalb kürzester Zeit 1.000.000 Euro Investition. Der Film Iron Sky, der ab April im Kino läuft, wurde zu einem großen Teil mittels Crowdfunding finanziert. Und die Plattform Startnext ermöglichte bisher die Unterstützung zahlreicher Projekte mit insgesamt 430.000€.

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